Vom Tun zum Sein

Erfolg im Außen erfahren wir durch Aufmerksamkeit und Anerkennung. Von klein an werden wir darauf gedrillt, dass es diese Belohnungen nur für Arbeit, Fleiß, für unser „Tun“ gibt.

Wie viel Aufmerksamkeit und Anerkennung können uns für unser „Sein“ zuteilwerden?

Wenn wir uns trauen es aus zu probieren werden wir vermutlich überrascht. Unser „Seinpotential“, so vernachlässigt weil nicht in der Liste der zum Erfolg führenden Dinge aufgenommen, hat bei unseren Menschen wesentlich mehr Wert als wir ihm selber zugestehen.

Vom Tun zum Sein – es begegnet mir immer wieder.

Ja, ich weiß, bis ich es verinnerlicht habe.

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13 Kommentare zu „Vom Tun zum Sein

  1. Er zu mir:“ Ich liebe dich-einfach weil du so bist wie du bist!“

    Fürs und im Sein ankommen.

    Vielleicht lernt man es auch erst im Alter, dass es nicht gut ist Menschen nicht verbiegen zu wollen?

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    1. Da hat sich vermutlich ein „nicht“ zuviel in deine Finger geschtrickt.

      Man(n) sagte es auch mir und meinte mit „bist“ mein „tun“, ich selber übrigens auch, damit war ich dann im jeweils anderen, in „seinem“ angekommen.

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  2. Wer sich von Lob und Tadel des Außen abhängig macht oder eben diese Teile seiner „Erziehung“ nicht ablegen kann, wird auf Dauer damit Schiffbruch erleiden und zum Spielball seiner Umwelt, die schnell fein heraus hat, sich eben solches zu Nutze zu machen und sei es nur zur eigenen Zerstreuung.

    Vom „Sein“ – man muss tief blicken…können nur wenige. Das ist auch schwer, sich durch die zahlreichen Masken zu graben um in die Nähe des Wesens-Kerns zu kommen.

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  3. liegen Tun und Sein wirklich so weit auseinander

    entspringt nicht das Tun dem Sein

    nicht immer führt natürlich das Tun zum Erfolg schon gar nicht auf der allgemeinen Messlatte

    und kann ich nicht aber oft aus dem Tun oder Nichttun einiges vom Sein erkennen?

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    1. Ich wähnte sie so nah, dass ich glaubte es reiche mit dem Tun auf zu hören…

      Entspringt nicht das Tun dem Wollen?

      Oh, danke fürs hinterfragen, das hier gerade hilft sehr.

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  4. Ja, man wurde so erzogen, dass man sich immer bemühen muss, es anderen recht zu machen. Und ich erinnere mich da an eine besondere Situation, in der ich das als sehr suspekt empfand – das war es auch!

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