Zu „Arme“ hatte ich: Handeln, Halt, Umarmen notiert.

Die Worte passen, aber es ist wohl eher eine Negativliste. Handeln: ich kann nichts tun.  Konnte Go auf ihrer letzten Wegstrecke nicht helfen, kann meiner Freundin in ihrer Trauer nicht helfen, konnte für mich nichts tun. Halt: ich fand keinen Halt, konnte ihn aber auch nicht für mich  einfordern, standen doch neben mir ihre Töchter, … Weiterlesen Zu „Arme“ hatte ich: Handeln, Halt, Umarmen notiert.

Vom Ohr ins Herz ohne Umweg übers Gehirn

„Das Gefühl, angenommen worden zu sein, das bleibt.  Wert zu haben.  Geliebt zu werden.“, schreibt mir Reiner. Eigentlich weiß ich das doch!  Eigentlich: der Raum zwischen Wissen und Realität.  Warum hat mein Wissen mich verlassen? Im Überraschungsmoment der Todesmitteilung, in dieser Notsituation, hat in mir nicht die Wissende reagiert, da hat vermutlich ein ganz Kleines in … Weiterlesen Vom Ohr ins Herz ohne Umweg übers Gehirn

Berührung? Ja – Verletzung? Nein

Ich schreibe über erfahrene Verletzung und R schenkt mir „Du bist und bleibst berührbar, Mensch, der du bist. Gut so“. „Ja, klar, normal“, ist der erste Gedanke und ich like seine Worte.  Dennoch sind sie mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Mich hatte viele lange Monate nichts verletzt, seit Jahren kaum noch etwas… war … Weiterlesen Berührung? Ja – Verletzung? Nein

Beuys: „Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein“ oder von neuer alten Angst

"Wenn ich über etwas stolpere geht es erfahrungsgemäß aber nicht nur um Worte, sondern um Inhalt.  Welche Angst ist in meinem Leben die nach drauf schauen verlangt?" So endete mein letzter Beitrag und in den Folgetagen konnte ich nicht schreiben, wollte mir doch partout nichts einfallen was mich ängstigt.  Wie könnte es anders sein, wenn … Weiterlesen Beuys: „Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein“ oder von neuer alten Angst