Fledermäuse haben auch keine Federn

„Es fällt mir gerade unsagbar schwer sie ihren eigenen Rhythmus folgen zu lassen.“, schrieb ich gestern und Trixi führt im Kommentar mein Vertrauen in sie an.

Wenn es mir schwer fällt, dann weil ich nicht darauf Vertraue, dass sie einen für sich selber guten Weg geht?

Wenn ich ihr das nicht zutraue, warum ist das so?

Weil ich mir nicht zutraue ihr das notwendige Rüstzeug mit auf den Weg gegeben zu haben.

In den Jahren der Depression habe ich als Mutter funktioniert, bin meinen erzieherischen Pflichten nachgekommen, eine Vertraute aber konnte ich nicht sein, ein Beispiel schon gar nicht.

Mir ist gerade als müsse sie ohne Federn das Fliegen erlernen.

Es gab andere Menschen in ihrem Leben und sie hat sich selber und überhaupt: Fledermäuse haben auch keine Federn.

4 Kommentare zu „Fledermäuse haben auch keine Federn

  1. dass sie einen für sich selber guten Weg geht

    den Weg können wir ihnen glaub ich nicht vorgeben, wenn wir Glück haben manchmal etwas begradigen

    sie müssen ihren finden, vlt mit vielen kleinen oder größeren mehr oder weniger mühseligen Umwegen

    aber vertrauen, dass sie ihr Ziel finden

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  2. Wir dürfen das nie vergessen: Wir sind „nur“ die leiblichen Eltern. Sie kommen mit ihren eigenen Anlagen und ein wenig unserer Genetik durch uns zur Welt. Haben ihre eigenen Lektionen und Prüfungen. Suchen sich ihre eigene, geistige Verwandtschaft. Was immer geht, ist liebevoll hinschauen. Da sein, falls. Sagen, was wir denken. Denken, was wir sagen. Echt sein und ihnen das Gleiche zugestehen…

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  3. Auf anderem Wege erhalten:

    „Tu voulais épargner à ta petite plume des dizaines d’années d’errances. Tu l’as fait. Tu l’as confiée … Même si tu penses que ta Plume n’a pas pris la main que tu lui tendais, tu peux être sûre d’une chose. On ne fait pas … sans parler de sa maman. Si … ne lui avait pas dit que tu étais dépressive, toi, tu le lui as dit en lui posant la question.
    Elle le sait et tôt ou tard elle en parlera … et tes comportements prendront tout leur sens. Tu n’as pas dû passer par maman pour clarifier tes rapports à elle, Plume ne le fera peut-être pas non plus. Ce n’est pas important (si elle ne passe pas par toi), tu n’as pas à te justifier. S’il y a des choses que tu aimerais qu’elle sache, raconte les lui tout simplement, elle fera le puzzle toute seule comme la grande fille qu’elle est.
    Soit confiante. Lâche la. Aime la. Et le reste se fera tout seul.

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