Beuys: „Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein“ oder von neuer alten Angst

„Wenn ich über etwas stolpere geht es erfahrungsgemäß aber nicht nur um Worte, sondern um Inhalt.  Welche Angst ist in meinem Leben die nach drauf schauen verlangt?“

So endete mein letzter Beitrag und in den Folgetagen konnte ich nicht schreiben, wollte mir doch partout nichts einfallen was mich ängstigt. 

Wie könnte es anders sein, wenn ich nach Antworten suche, schenkt sie mir das Leben.

Es brauchte dann mehrere, kurz aufeinander folgende Vorfälle damit ich erkenne, dass sie versuchen mir etwas zu sagen.  Beim ersten Blick recht unterschiedlich, brauchte es das niederschreiben, dass wirklich drauf schauen um zu erkennen was ihnen gemein war, und dass sie mit dieser Gemeinsamkeit die Antwort darauf sind wo/wann ich gerade Ängste lebe.

Die Gemeinsamkeit bestand darin, nicht gesehen/verstanden/gehört worden zu sein—also beim Anderen nicht die sein zu dürfen die ich bin.

Meine Maxime: „Was der andere über dich in seinem Kopf hat, hat mit ihm, nicht mit mir zu tun“, kann ich erst jetzt, mit Abstand anwenden.  Mich haben Situationen verletzt, traurig gemacht, die es sonst schon lange nicht mehr tun. 

Seit wann berührt mich sowas wieder?

(An der Antwort darauf brüte ich noch, habe Anhaltspunkte, es ist aber noch nicht alles klar greifbar)

4 Kommentare zu „Beuys: „Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein“ oder von neuer alten Angst

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