20. Türchen (2020) oder von Gesetzestreue und schlechtem Gewissen

Irgendwie habe ich mich, trotz hier und da einer Geschwindigkeitsübertretung, für Gesetzestreu gehalten und dann kommt 2020.

Ich hätte Wochenlang nicht zu Go gedurft, die das regelmäßige, wöchentliche Treffen braucht
Es durfte über Monate nur zu 4 Menschen engeren Kontakt gehalten werden—immer die gleichen

Zur Zeit darf ich nur meinem Knüffelkontakt nahe kommen, meine Go lebt aber jetzt bei Tochter und Enkel

Einkaufen nur eine halbe Stunde erlaubt… ich gehe lieber selten und dann richtig

Die Regeln an sich habe ich nie in Frage gestellt und ich hatte immer wieder ein schlechtes Gewissen weil ich die Regeln verletzt habe.  Ich bin dann doch nicht so Gesetzestreu wie ich dachte, Übertretungen finden aber nach reiflicher Überlegung und Vorsichtsmaßnahmen statt.
Das mit de schlechten Gewissen hat sich gelegt, ist wohl mit der Gesetzesübertretung wie mit allem, man gewöhnt sich daran…

Ich habe wieder eine in Planung.  Ich möchte zu Weihnachten meinen Papa sehen und drücken.  Sehen geht, bei offener Türe, ich bleibe draußen mit Maske, er drinnen und für das Drücken habe ich auch eine Lösung gefunden: ein heiß gebügeltes Betttuch über mich legen und Papa mit dem so desinfizierten Laken in meine Arme schließen.  Auch hier wieder: erlaubt ist es nicht, aber ich tue alles mir mögliche und was ich für sicher halte um ihn zu schützen.  Mit gutem Gewissen.

3 Kommentare zu „20. Türchen (2020) oder von Gesetzestreue und schlechtem Gewissen

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