7. Türchen (2020) oder von Liebe im Wandel der Zeit

Liebes Du,

Du hast es gestern schon gesehen, ich streune hinter den Türchen längst vergangener Tage, wenn ich mich aufs Schreiben vorbereite.

Hinter dem 7. Türchen 2010, standen 12 Jahres-Erfahrungen zum Thema „Liebe“ und ich endete sehr traurig mit „Es gibt kein Geräusch wo keiner ist es zu hören und meine Liebe ist nichts wenn der Mensch dem sie gilt nicht darauf vertrauen kann“ 


Theoretisch kann ich noch nachvollziehen weshalb sie so gedacht und empfunden hat—praktisch ist die Frau von damals der von heute völlig fremd.

„Meine Liebe ist nichts wenn der andere sie nicht erfährt“ Seufz, welch Abhängigkeit, welch Wertlosigkeit

Was mein Mensch daraus macht, ändert nichts an der von mir, für ihn empfundenen Liebe.  Ganz gleich um welche „Form“ der Liebe es sich gerade handelt.

· das Kind, das meine Liebe verweigert, kann ich von Herzen lieben, auch ohne, dass es Spuren davon erfährt

· der Frau die gerade so sehr mit sich selber beschäftigt ist, erkennt mein Wohlwollen nicht.  Kein Grund da etwas dran zu ändern

· meine so sehr geliebte Go, die bald nicht mehr wissen wird wer ich bin, auch da braucht es kein erwidern um zu lieben

„Meine Liebe ist alles, wenn ich sie lebe und nähre“, so möchte ich es dir 11 Jahre später hinterlassen.

Gute Nacht,
Deine Bisou

3 Kommentare zu „7. Türchen (2020) oder von Liebe im Wandel der Zeit

  1. Vor Jahren hat jemand zu mir gesagt: deine Liebe hat mehr mit dir zu tun als mit dem Menschen, den du liebst. Ich war damals verliebt in einen Menschen, der mir nicht gut tat. Ich war nicht entsetzt, nur hellwach und erstaunt: ist das wirklich eine solches egoistisches Gefühl, wie diese Ansage auf den ersten Blick vermuten lässt? Nun bei solch schwerwiegenden Gedanken belasse ich es selten bei einem ersten Blick. Ich betrachte mir das von allen Seiten, lasse den Gefühlen Zeit, sich zu beruhigen und sich mit dem Verstand auszutauschen. Ich erkannte, was dahinter steckt, dass meine Liebe, mein Gefühl ist und so auch wahr genommen werden soll und nicht verleugnet und nicht verdrängt.
    Ähnlich, wie Frau Holle sagt:“ Ich darf auch den lieben, der mich verlässt. Ja, diese Erkenntnis hat mir viel Leid erspart.“
    Liebe verdrängen, bringt großes Leid. Sie anzunehmen als das was sie ist: mein Gefühl, ermöglichte es auch mir, damit klar zu kommen. Und: Ja, das dauerte…….

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