„Ich schenke mir Normalität“

„Ich schenke mir Normalität“, schrieb ich hinterm Adventstürchen als es um die Tochter ging und das Leben schenkt mir, wie könnte es anders sein, Gelegenheiten diese neue Normalität auszuleben.

Meine Weihnachtseinladung, meine Normalität, hatte die dankend abgelehnt, ihre Freiheit.
Meine Weihnachtsgrüße, meine Normalität, unerwidert gelassen, ihre Freiheit.

Sehe ihren Wagen vorhin bei meinen Eltern stehen. Nein, ich fahre nicht weiter, ich schenke mir die Normalität einer Begegnung. Sie grüßt freundlich zurück, sitzt mit ihrer Großmutter in der Küche. Ich gehe durch ins Wohnzimmer zu meinem Papa. Obwohl ich versuche mich ausschließlich auf ihn zu konzentrieren, höre ich die Stimme im Nebenraum.

Ich höre meine Tochter und mir wird klar, dass ich vergessen hatte wie sie sich anhört. Sie klingt fremd, neue Intonation, neuer Wortschatz (die Arbeit im Ausland macht sich bemerkbar). Sie hat etwas sehr sanftes in der Stimme (das ist neu). Sie klingt schön.

Mir war nach weinen, wahre aber die Contenance, werde Papa meine Tränen nicht antun.

Jetzt beim Schreiben konnte ich sie laufen lassen. Normalität.

10 Kommentare zu „„Ich schenke mir Normalität“

    1. Sie sagte sie brauche Abstand, ich sagte ihr zu ihr die Zeit zu lassen die sie braut… ohne zu ahnen wie lange es wird.
      (Was mein Vergehen war, wozu ich ausgeschlossen werden musste, womit ich sie störe hat sie mir nie gesagt – sie konnte/kann halt nicht mit mir)

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