Zu wem wärst Du gerne ehrlicher?

Ehrlichkeit, ein wandelbarer Begriff in meinem Leben.

„Du darfst nicht Lügen“, Kirche und Mutter impfen es ein. Der Mutter gegenüber ist die Wahrheit aber ein Balanceakt. Es galt die Wahrheit zu sagen um nicht in die Hölle zu kommen, es galt sie „anzupassen“ um nicht die Hölle auf Erden zu haben.

„Ich stehe für die Wahrheit ein“, der Kontrolle der Mutter entkommen, will ich nicht mehr Lügen und sage die Wahrheit, meist zu oft, oft unaufgefordert – das Pendel schlägt in die andere Richtung aus.

„Wahrheit ist eine Frage des Blickwinkels“, ich kenne immer nur meine Wahrheit und gehe daher sparsamer damit um.

„Wahrheit ohne Wohlwollen ist Gemeinheit“, Erkenntnis nach einer Unterhaltung mit meiner Mutter in der ich nur die Wahrheit sagte.

„Wahrheit wird überbewertet“, ich sage nicht mehr alles was ich weiß, alles was ich sehe, alles was ich für wahr halte. Einfach öfter mal nichts sagen oder auf, für das Gegenüber, positive weise reagieren, das alles ohne zu lügen.

Da stehe ich heute, ehrlich, aber ohne zu viel Wahrheit.

Ehrlicher? Ich achte sehr darauf es mit mir selber zu bleiben.

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5 Kommentare zu „Zu wem wärst Du gerne ehrlicher?

  1. ich guck hier immer so rum…und rum …und komme immer zum gleichen Schluss: es gibt Niemanden (ha: jetzt rückt mir auch noch das „gerne“ ins Visier…), zu dem ich ehrlicher sein wollen würde. Gäbe es Jemanden (mich eingeschlossen!), wäre ich es. ….ähm…..hoffe ich zumindest

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