Muss man immer fröhlich sein?

Ich werde nicht müde mein „Ich muss gar nichts!“ zu wiederholen und wer bitte ist „man“? Wie also lautet die Frage ohne diese beiden Worte? Will/kann ich immer fröhlich sein?

Wollen und können sind ganz eng miteinander verwoben. Laune ist keine Krankheit, sie ist eine Entscheidung. Ich will und deshalb kann ich auch fröhlich durchs Leben, durch meinen Tag gehen. Ich trage keine Altlasten mit mir herum, kann deshalb unbeschwert gehen. Jedes „warum“ hat eine Antwort, ich freue mich an dem was ich habe, bin mir eigener Versorger mit Glück, ich vertraue auf den Sinn der Dinge, lebe meinen Tag. Ich bin voll mit Freude und kann sie teilen.

Beim Wort „fröhlich“ ecke ich etwas an. Zur Überlebens Strategie der kleinen Bisou gehörte eine aufgesetzte Fröhlichkeit. Diese ist heute nicht mehr da. Jetzt geht nach außen was ich im Innern empfinde. Wie strahlt gelebtes Glück nach außen? Es drückt sich aus in Gelassenheit, Geduld, Freundlichkeit, Beschwingtheit und Offenheit. Nehme dann diese Begriffe an Stelle von „Fröhlich“

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15 Kommentare zu „Muss man immer fröhlich sein?

        1. Nö! Da ist mir jetzt zu viel Überlebenswichtiges dabei. Wenn ich schlafe, denke ich nicht mehr dran, ob ich atmen will. Da weiß mein Autopilot, dass ich muss!

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        2. Ha! Reflexe sind wahrscheinlich sowieso das einzig Wahre….Ich „begeistere“ mich gerade an folgender Weisheit von -schopenhauer: „Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“………..seufz

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  1. Mit dem Fröhlichsein geht es mir, wie mit dem Glücklichsein. Das bin ich manchmal. Ansonsten bin ich zufrieden. Und: wie Bisou schon sagt, das macht auch mich geduldig, freundlich, gelassener….nachsichtig, offen,- interessiert an anderen Menschen.

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  2. Wir können so leben, dass wir unser Leben genießen und uns auf die guten Seiten des Lebens konzentrieren. Trotzdem ist das Leben nicht immer ein Zuckerschlecken und Menschen bestehen aus Emotionen, so wird jeder auch mal alles andere als fröhlich sein. Das ist normal und wohl auch notwendig, um das Leben gut zu meistern. Jede Emotion muss ihren Platz bei uns haben, man darf ihnen nur keine absolute Überhand lassen, dann ist alles gut.

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  3. Ich bin mir nicht sicher… aber ich bin nicht immer fröhlich. Und ich habe keine Idee, wie ich es müssen/wollen/können sollte.

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  4. Dein Artikel spricht mich direkt an, den Ausspruch „Ich muss gar nichts“ nutze ich auch gerne und oft als Antwort auf eine Aufforderung „Du musst ja noch…….“.

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