Weißt Du, was Du hoffst?

Hoffen, da gilt es erstmal nachzuschauen, was mir dieses Tun bedeutet.

Hoffen, etwas Positives erwarten. Etwas Positives erwarten, auf das ich keinen Einfluss habe. Ich wünsche es mir, kann aber nichts dazu beitragen. Nichts, außer einer offenen Haltung und der Bereitschaft es anzunehmen wenn es da ist.

Mir ist gerade der Gedanke an mir liebe, kranke Menschen gekommen und ich stelle fest, dass meine Priorität nicht in einer abstrakten/unrealistischen Hoffnung auf Genesung liegt, sondern dort das Vertrauen überwiegt wie sie und ich damit umgehen.

Ich hoffe nicht auf ewiges Leben, stete Gesundheit oder immerwährende Unversehrtheit gleich welcher Art, nicht für meine Kinder, nicht für meine Lieben, nicht für mich. All diese Menschen haben was sie brauchen um ihren Weg zu gehen, um ihre Lektionen zu lernen. Wer wäre ich, jeden Schmerz von meinem Kind abhalten, ihm so das Lernen, das Weiterentwickeln verweigern zu wollen?

… und jetzt bin ich dort wo ich hoffe. Ich hoffe, ich fände es schön, wenn ich noch erleben dürfte wie mein Kind seine Lektion in Bezug auf mich lernt. Ich hoffe es irgendwann, in beiderseitigem Frieden, in die Arme schließen zu dürfen.

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5 Kommentare zu „Weißt Du, was Du hoffst?

  1. Vielleicht… ich meine: hoffentlich… konnten wir in unsere Kinder ja ein wenig hineinlegen, was unser Hoffen nicht vergebens sein lässt…

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