Wie gut ist dein Versteck?

Als ich mich selber nicht lieben konnte, als ich noch glaubte mir Liebe verdienen zu müssen, war ich so gut versteckt, dass nicht einmal ich selber mich finden konnte.

Hinter der Maske der Ja-Sagerin, der sich selber ausbeutenden, suchte ich jahrzehntelang nach meinem Platz in diesem Leben. Als Kind habe ich mal überlegt Schauspielerin zu werden, es war ja das was ich am besten konnte. Verwarf den Gedanken aber wieder schnell, weil ich sonst in meinem falsch sein, sprich nicht in Ordnung sein ertappt würde. Irgendwie war Leben nur eine große Aufführung. Was hinter den Kulissen passierte, durfte keiner wissen.

Als ich lernte mich zu lieben, bin ich kein neuer Mensch geworden. Alle Eigenschaften sind noch die gleichen. Der Unterschied ist, dass ich sie anders einsetzen kann. Nach und nach habe ich mich entdeckt und es gab keinen Grund mehr, welche Seite auch immer zu verbergen, nicht einmal die weniger positiven.

Als ich lernte mich zu lieben, wurde mir bewusst: was ein anderer über mich in seinem Kopf hat, hat mit ihm zu tun, nicht mit mir. Jeder darf alles von mir sehen. Wer zur Liebe fähig ist wird mich lieben, wer es nicht ist, wird seinen Weg gehen und es spielt keine Rolle für mich mit welchen Gedanken er dies tut. Es braucht kein Verstecken mehr.

Die viele Energie, die fürs Verstecken verschwendet wurde, kann ich jetzt für mich nutzen. Meist setze ich sie fürs Lernen ein, um so immer näher zu mir, zur Liebe zu finden.

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5 Kommentare zu „Wie gut ist dein Versteck?

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