Wen bewunderst du am meisten?

Ich bin jetzt bei Tag 12 der Fragen auf Wupperpostille und wieder bemühe ich den Duden, wie immer, wenn mir spontan keine Antwort einfällt.

Bewundern: eine Person oder ihre Leistung, eine Sache als außergewöhnlich betrachten und staunend anerkennende Hochachtung für sie empfinden.

Wenn ich sowas empfinde, dann gilt es fast ausschliesslich Frauen, meist denen um mich herum.

Die Mama die seit Jahren keine Nacht mehr durchgeschlafen hat, die Mama mit dem behinderten Kind, die Tochter mit den dementen/kranken Eltern, die immer verfügbare Oma, die Ehefrau die von ihrem Partner kaum unterstützt wird, die Frau die alleine durchs Leben geht, die Kranke die tapfer ihren Weg geht, die zuverlässige Kollegin, die Frau die ihren Haushalt schmeißt, die Frau die Sport treibt, die immer freundliche Gastgeberin, die die in harten Berufen wie Pflege oder Reinigung arbeiten.

Nein, das sind jetzt nicht alles verschiedene Frauen, so viele der Frauen um mich herum stehen für viele der Aufgezählten Situationen. Hier und da sage ich ihnen meine Bewunderung. Eines ist ihnen allen gemein, sie glauben diese nicht zu verdienen.

8 Kommentare zu „Wen bewunderst du am meisten?

  1. Ich glaube es gibt eine Menge Menschen, die man bewundern kann. Wer von ihnen hat es wohl verdient am meisten bewundert zu werden? Pflegekräfte, Seenotretter, Grubenarbeiter, Fischer, Müllmänner, Nachtwächter, Polizisten, Heilpädagogen und hier gibt’s noch eine Menge Leute aufzuführen, die Dinge tun, weil es andere nicht können oder wollen. Alle haben es verdient beachtet und wertgeschätzt zu werden, weil sie als stützendes Teil der Gesellschaft einen großen und hier eben eher menschlichen Beitrag leisten.
    Ich möchte hier aber mich nicht selbst außer Acht lassen! Es ist kein Frevel, wenn ich mich selbst am meisten bewundere, weil ich es bisher doch so gut geschafft habe und mich in einem ganz adäquaten Zufriedenheits-, Gesundheits- und Stimmungszustand befinde.
    Wertschätze ich also die, die großes auch im Kleinen leisten und wenn ich mich wertschätze, dann kommen wir alle glaube ich gut über den Tag!

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    1. NEIIIIIN – diese Bemerkung war nicht Teil der Begründung warum ich sie Bewundere!
      Ich meinte, wir Frauen sind alle so erzogen, dass gleich wie sehr wir Annerkennung oder Lob verdienen, wir es erst einmal ablehnen.
      Es war für mich ein langer Weg vom „es ist doch nur…“ zum „Danke“

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  2. So, und da hatte ich ja immer noch nicht gesagt, wen ich nun am meisten bewundere: die, die trotz aller Widrigkeiten in ihrem Leben, sich nicht geschlagen und verloren geben,- die aufstehen, um für sich selbst und ihr Leben zu kämpfen. Diese Menschen bewundere ich und sie sind mir auch Vorbild.

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