Von Sorgen die Zweite

Wenn ich denke etwas verinnerlicht zu haben, schenkt das Leben mir Gelegenheit zu prüfen wie fest es sitzt.

Am Mittag ging das Telefon, am anderen Ende das Kind, welches sich gestern zum Maskenball verabschiedet hatte und das ich um die Uhrzeit bei einem Freund wähnte.

„Kannst du mich im Krankenhaus abholen kommen?“, es sei nichts, mehr war aus ihm nicht heraus zu kriegen.

Da ging die Sorgen Maschinerie los. Schuhe, Jacke, Schlüssel, ab ins Auto und alle möglichen Szenarien drehten in meinem Kopf.

Nach dem ersten Schreck und drei Kilometern setzte dann der Verstand wieder ein. Er hatte selber angerufen und ich konnte ihn abholen, was auch immer es war, es war nichts Bedrohliches – alles war wieder gut. Auch als sich heraus stellte, dass er mich zum falschen KH beordert hatte und sich die Fahrtdauer verdoppelte konnte ich ruhig bleiben.

Mir fällt gerade wieder ein, es ist das Kind, das in mein Leben gekommen ist, mich Vertrauen zu lehren.

Folgen: keine, bis auf die hohen Ambulanz und Notaufnahme, KH Kosten und die hat er sich, wie jedes Mal redlich verdient 😉

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3 Kommentare zu „Von Sorgen die Zweite

  1. Wehe den Fantasievollen in solchen Situationen…..irgendwo las ich mal: wenn man in Ungewissheit ist, stehe die Chancen für gut oder schlecht 50:50…..das hilft mir nicht, gelassen zu sein, aber doch, nicht hysterisch zu werden.

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