Welche Hoffnung hast du aufgegeben?

Die Fragen sehen so harmlos aus, sitze ich aber vor einer wie diese, gerate ich ganz schön ins grübeln.

Habe ich überhaupt Hoffnungen?

Auf etwas hoffen, ist darauf vertrauen, dass sich positive Erfahrungen wiederholen. Habe ich eine Hoffnung, gelten diese Gedanken einem bestimmten Thema.

Was aber, wenn diese Art zu denken mittlerweile zu meiner Grundeinstellung gehört? Habe ich dann irgendwie alle Hoffnungen aufgegeben weil ich im Vertrauen lebe?

Wenn ich die Worte: „Ich hoffe“ benutze kommen dahinter Lappalien wie „dass das Wetter trocken bleibt bis ich fertig gemäht habe“ oder „dass der Bäcker noch von dem leckeren Nuss Brot hat“. Ich kann mich nicht erinnern wann dem „Ich hoffe“ etwas Wichtiges gefolgt wäre.

Bin wohl ein hoffnungsloser Fall *schmunzle

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6 Kommentare zu „Welche Hoffnung hast du aufgegeben?

    1. Stimmt.
      Nochmals drauf schaue.
      Hoffen würde ich dort wo mein Leiden am grössten ist…
      Es gibt kein „Ich hoffe mein Kind meldet sich dieses Jahr bei mir“, es gibt ein „Ich fände es schön wenn mein Kind sich dieses Jahr bei mir melden würde“
      Beim ersten mache ich mich abhängig von ihr, kann verletzt werden, beim zweiten nicht.
      Hoffnung abgegeben um Verletzungen aus dem Weg zu gehen oder um bei mir zu bleiben?
      Wichtig?

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      1. Die Hoffnung hat auch einen erweiterten Horizont. Hinter dem „ich hoffe, dass mein Kind sich melden wird …“ steht für mich „ich hoffe, dass mein Kind wächst und reift, Erkenntnisse und Einsichten sammelt, ich hoffe, meinen eigenen Anteil an diesem Verhältnis erkennen und annehmen zu können …“

        Bis dahin halte dich bereit.
        Mehr ist eigentlich nicht zu tun.

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        1. „ich hoffe, dass mein Kind wächst und reift, Erkenntnisse und Einsichten sammelt, ich hoffe, meinen eigenen Anteil an diesem Verhältnis erkennen und annehmen zu können …“

          Diese Aussage kenne ich von mir selber, nur beginnt sie mit „Ich kann nur darauf warten, dass mein Kind wächst und reift.“…

          Scheine mit dem „Hoffen“ nicht wirklich vertraut…

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    1. Kontest du das „damals“, auf richtig tolle, grosse Dinge hoffen?
      Ich nicht. Ich gehöre aber auch zu denen die nicht träumen können. Ich hatte Ziele, erreichbare, und auf diese habe ich hingearbeitet.
      Ist es von Nachteil nicht toll und gross hoffen zu können?

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