Ist in deinem Kopf Platz für die Probleme anderer?

Ja, aber „geordnet“.

Früher, als die Erde noch eine Scheibe war, da fühlte ich mich für jeden und alles verantwortlich. Sorgen die mir zugetragen wurden, wurden dadurch meine und ich fühlte mich für deren Lösungen zuständig. Es war der reinste Raubbau an meine Energie und an mir selber.

Heute sieht das ganz anders aus. Ich kann mir Probleme anhören und kann es beim Zuhören belassen. Ich wäge sehr genau ab, wo, für wen oder wie ich bereit bin mich einzusetzen. Zum einen kann ich dem Anderen seine eigenen Lektionen überlassen, zum anderen fühle ich die übertriebene Verantwortung von früher nicht mehr. Ich investiere mich selber nur noch so weit wie es sich für mich gut anfühlt, alles andere führt auf Dauer in die Katastrophe.

Früher breiteten sich die Probleme anderer wie Kraken in meinem Kopf aus. Heute sind sie da ohne mich aufzufressen.

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3 Kommentare zu „Ist in deinem Kopf Platz für die Probleme anderer?

  1. Ich schließe mich hier uneingeschränkt an. Es hat Jahre gebraucht, um nicht HIER zu rufen, wenn andere ein Problem hatten. Das führte dazu, dass ich mich um alles kümmerte, nur nicht um mich oder besser gesagt, dazu hatte ich dann keine Kraft mehr. Aber mein Leben gab mir einen Ruck und nun ist es eher anders herum: Ich sorge für mich und vielleicht und nur ganz vielleicht kümmere ich mich um die Probleme anderer (mein Liebster und unsere 2 Hunde sind hier die rühmliche Ausnahme – lächel). Gruß von Barbara

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