15. Türchen (2017) oder von Seelchen Wanderung

Liebes Du,

„Woran glaubst Du?“ hat Reiner mich gefragt

Ich glaube an etwas das ich, mangels besseren Wortes, „Liebe“ nenne. Es ist Energie, Ort und Zustand in einem.
Stelle es dir vor wie eine Galaxie: in der Mitte Hell, Warm, Eins und drum herum schwebende Energieteilchen die ich im weiteren Verlauf „Seelchen“ nenne bewegen sich um eine Mitte (Liebe). Je nach Entwicklung der Mitte näher oder ferner.

Wenn ein Leben entsteht, fügen sich viele Seelchen zusammen um in diesem Lebewesen Erfahrungen zu machen, um zu lernen, um sich zu entwickeln. Sie melden sich freiwillig, wohlwissend was sie an Herausforderung erwartet. Ein bunt gemischter Haufen.

Erlischt das Leben, ist jedes Seelchen seine Herausforderung angegangen und sie kehren zurück in die Galaxie. Wer an seiner Herausforderung gewachsen ist kreist dann ein Stückchen näher Richtung Mitte und verweilt dort bis es sich bereit fühlt sich ein weiteres Mal in einem neuen Seelchen Verbund in ein Leben zu begeben.

Eine Seelchen Wanderung mit Ziel zu Liebe zu werden.

Auch Liebe gewordene Seelchen können in ein Leben zurückkommen. Sie sind dann nicht mehr da um zu lernen sondern damit andere an ihnen lernen können.

Wie jedes Seelchen seinen Auftrag hat, so hat ihr Verbund auch einen. Erkennen welche Kapazitäten da zusammen gekommen sind und schauen was das Beste ist was damit zu tun möglich ist.
Fähigkeiten erkennen und sie leben.

Ob Gott, Allah, Jehova, Shiva, ich benutze im Alltag, im Gespräch ohne Zögern den Namen den mein Gegenüber seiner „Liebe“ gibt da meine ja keinen Namen hat.

Danke fürs draufschauen

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7 Kommentare zu „15. Türchen (2017) oder von Seelchen Wanderung

  1. Dieses Bild gefällt mir, das du da so liebevoll und zärtlich umschreibt.

    Sehr ähnlich(!) formuliere ich es auch, nur kann nicht jedes Gegenüber etwas damit anfangen (zu esoterisch(?!). Ich jedoch schon und es ist sogar mit meinem geprägten katholischen Weltbild vereinbar.

    Es würde ja schon genügen, wenn sich alle hier auf Erden eben nicht abgespaltet über die Natur stellen würden, sondern sich als Teil des Ganzen sehen könnten.

    Und damit sind wir wieder bei dem, was du schreibst, nämlich dem Lernen durch Leben. Und das betrifft uns dann wieder alle gleichermaßen.

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  2. „Sehr ähnlich(!) formuliere ich es auch,“ – warum wundert das mich jetzt nicht wirklich? 😉

    „… nur kann nicht jedes Gegenüber etwas damit anfangen (zu esoterisch(?!).“ Das erzähle ich auch nicht jedem, wozu auch…

    Zu „esoterisch“, das Wort wird im letzten Jahrzehnt so maltraitiert, das ich es nicht mehr benutze…

    Gefällt mir

  3. Eine schöne Vorstellung .. so ähnlich wird es sein. Es gibt das Universum mit seiner unendlichen Energie, mit uns Menschen, die wir über weite Strecken verlernt haben, uns als ein Teil davon zu fühlen, zu verhalten. Der Weg zurück dahin ist die Herausforderung.

    Ich glaube an einem uns liebenden Gott, der sich in jedem Teil des Universums befindet.

    An gute und weniger gute Geister. An das Schicksal und daran, das eben solches keine statische Angelegenheit ist, sonder uns sehr wohl Raum und Zeit zum lernen lässt. Ich glaube an karmische Gesetzmäßigkeiten, an Ursache und Wirkung eben. Daran, dass wir immer Licht und Schatten zugleich sind, dass wir die Macht haben, uns täglich neu zu entscheiden, welchen Wolf in uns wir füttern möchten.

    Zurück zu deinem Bild:

    Guten Morgen Dir 🙂

    Gefällt 1 Person

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