Blick in die Zukunft

Hätte ich vor fünf Jahren der Frau die ich heute bin beim Denken zuhören können, ich hätte mich nicht erkannt.

Ein Blick in die Zukunft hätte also keinen Sinn gemacht.

Und heute?

Egal, kein Bedürfnis

6 Kommentare zu „Blick in die Zukunft

      1. Wer ein selbstbestimmtes Leben führt, kann sich auch für das Carpe-Diem entscheiden.

        Wer Not, Repression, sozialer Kontrolle, Intoleranz, Behinderung oder einer Krankheit ausgeliefert ist, müht sich meist vergeblich, den Tag nach eigenem Gusto zu gestalten, auch wenn er gelernt hat, nur im Jetzt zu leben.

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        1. Da ist der Unterschied:

          Dein Carpe Diem ist den Tag nach eigenem Gusto zu gestalten

          Meines ist den Tag zu geniessen, so wie er kommt.
          Einige der von dir aufgezählten Punkte treffen zeitweise auf mich zu und wenn ich zu „versinken“ drohe stelle ich mir einige Fragen:

          – fehlt mir jetzt gerade Geld? Habe ich Hunger? ist mir Kalt? Würde ich ohne Krankheit den Moment jetzt anders erleben? Würde ich ihn/sie genau jetzt hier haben wollen? Ist jetzt wichtig wie der andere über mich urteilt? (und das könnte jeder Mensch für sich selber beliebig anpassen)

          Dieser Moment auf den ich mich besinne, der ist gut.
          Würde ich es den ganzen Tag mit jedem Moment tun wäre das Resultat das gleiche. Carpe Diem

          Alles was du aufgezählt hast hindert auf „dauer“ und ja, sicherlich beim selber gestalten.

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        2. Ich verstehe und räume nachdenklich geworden ein, dass die Art, den Tag zu genießen, indem man ’s nimmt, wie ’s eben kommt, der anderen Art, gestalten zu wollen, gelegentlich überlegen ist.

          Manche Ereignisse, die äußerst positiv im Leben wirkten, kamen unverhofft, ohne eigenes Zutun, zufällig.

          Das gibt mir zu denken, ohne deswegen der Planung und Gestaltung abschwören zu wollen.

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        3. Den Tag geniessen wie er kommt schliesst für mich nicht aus im Vorfeld das meine dazu getan zu haben, dass mir gefällt was da kommt 😉

          Und ja, die Dinge kommen oft anders als geplant aber immer zu meinem Guten (auch wenn ich manchmal sehr lange hinchauen muss es zu erkennen).

          Vor einigen Monaten einen Satz entdeckt der mir sehr lieb geworden ist: „Willst du den lieben Gott zum lachen bringen, mache Pläne“

          Immer wieder schön zu sehen wie Bilder, das des Gegenübers und das eigene im Dialog gestallt annehmen 🙂

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