Von Angriffen die keine sind und Geduld die noch wachsen wird II

Ich stellte fest wie schwer es mir fällt bis zum Ende mit Geduld zu reagieren wenn mein Mensch mir ankreidet was in ihm selber liegt.

Durch Lyras Kommentar konnte ich erkennen wo genau der Punkt liegt an dem meine Geduld mir abhanden kommt.

Wenn in mir klingt: „bearbeite deine Baustellen selber“, „wie oft denn noch?“ oder „ich bin nicht deine Therapeutin“ kippt die Situation.

Wenn ich jetzt drauf schaue, erkenne ich, dass ich dort ungeduldig werde wo ich das Gefühl habe in eine Ecke zu geraten in der ich mich selber schützen muss.

Ist es dann wirklich „Ungeduld“?

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7 Kommentare zu „Von Angriffen die keine sind und Geduld die noch wachsen wird II

  1. „Wenn ich jetzt drauf schaue, erkenne ich, dass ich dort ungeduldig werde wo ich das Gefühl habe in eine Ecke zu geraten in der ich mich selber schützen muss.“

    Hm? Hast Du wieder mal darauf geschaut, wovor Du glaubst, Dich schützen zu müssen? Bleibt sich das immer gleich? …oder geht da ein Wandel vor sich?
    Und das Gefühl in die Ecke zu geraten? Auf was beruht(e) es? Was sagt Dir Dein Verstand dazu? Gerätst Du wirklich in die Ecke….drängt Dich jemand hinein….begibst Du Dich selbst dahin?…und: falls ja….warum?

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  2. … Das Wort „Baustelle“ ist für mich mittlerweile ein Reizwort geworden. Ich hatte „Baustelle“ und zwar ganz konkret mit meinem Fachwerkhaus und vieles konnte ich nicht bearbeiten und habe auf „Helferlein“ warten müssen, die sich dann auch noch haben gut bezahlen lassen. – Und dann, nach Hausverkauf dem übergansweisen Umzug zu meinem Sohn und der Suche nach der eigenen Wohnung war in der neuen Wohnung wieder lange „Baustelle“ und ich habe warten müssen. – Bei allen Verstandesargumenten und trotz allem Gegensteuern, habe ich mich oft beschissen allein und im Stich gelassen gefühlt.

    Und es ging nicht nur um die „Baustelle“; es ging darum, daß ich mich verlassen, ausgegrenzt und auch ungeliebt fühlte. Das war eigentlich das Schlimmste…

    Wenn wir vor lauter „Versachlichung“ selbst zur „Sache“ werden, ist die „Sache“ das Problem.

    Der Begriff „Ware Mensch“ ist ja auch gesellschaftlich sehr präsent und es muß überall genau dokumentiert werden, daß „sachlich richtig“ gehandelt und umgegangen wurde.

    Es wird in der Pflege „Nahrung gereicht“ und nicht „gefüttert“.
    Kein Wunder, daß die Seele friert.

    Liebe Grüße,

    Frank

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      1. nun ja…
        öhm…
        räusper…

        irgendwann ist einfach genug und dann ist eine grenze erreicht.
        vielleicht noch etwas dehnbar,aber nicht mehr wirklich.
        und das sollten dann andere menschen akzeptieren…

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