Vom ausgenutzt fühlen

Ich fühle mich ausgenutzt. Ich tue etwas und erwarte eine Gegenleistung die nicht kommt.

Meine Taten wollen nicht mehr von einem „damit du“ getragen sein sondern von einem „weil ich“.

Was ist meine Motivation beim Handeln? Ich sehe es als meine Aufgabe, also ein „weil ich mich dafür entschieden habe es zu tun“

„Ich tue es weil ich es als meine Aufgabe ansehe und werde es frohen Herzens tun, egal ob du das was ich tue oder mich wertschätzen kannst oder nicht.“

Es hilft mir die Dinge auf zu schreiben, der Satz wird in den kommenden Monaten da sein sobald ich wieder einen Anflug von ausgenutzt fühlen habe. Noch voraussichtlich 16 Monate.

Werbeanzeigen

14 Kommentare zu „Vom ausgenutzt fühlen

    1. Wer den andere ist und was er tut oder nicht, darauf kommt es nicht mehr an, das kann ich nicht ändern.

      Es kommt einzig und alleine darauf an wie ich mit den Gegebenheiten umgehe.

      Jetzt fühle ich mich wieder gut dabei, es ist das was zählt.

      Liken

  1. Es gibt immer einen Grund, warum man zulässt, sich ausnutzen zu lassen. Dieser Grund hängt mit uns selbst zusammen. Man kann ihn sich anschauen und akzeptieren, wenn man ihn angemessen findet.
    Vielleicht fühlen wir uns nur ausgenutzt und sind es gar nicht? Wäre auch einen Gedanken wert. Und falls ja: wieso, eigentlich, sieht der Andere es scheinbar als selbstverständlich an?Unausgeglichener Eigennutz ist oft weder dem Ausnutzenden, noch dem Ausgenutzten bewusst.

    Liken

    1. Ich bin wieder im „weil ich“ handeln, also weg vom Ausgenutzt fühlen. Dennoch möchte ich gerne verstehen was du da schreibst.

      Entweder ich verstehe den Begriff „unausgeglichener Eigennutz“ nicht oder in wie fern das mit dem Ausnutzenden zu tun hat.

      Liken

      1. Wenn ich das, was der andere für mich tut,
        sein Für-(mich)-da-sein, für selbstverständlich halte, werde ich weder Dankbarkeit empfinden, noch meine Aufmerksamkeit darauf richten, dass ich meinen Teil dazu beizutragen habe, dass es so bleibt. Ich nehme also, ohne zu geben. Es gibt jedoch auch viele Menschen, die von sich selbst glauben, immer nur geben zu können, ohne zu nehmen. Die regelrecht stolz darauf sind. Auf der einen Seite also der Eigennutz des Ausnutzenden, auf der anderen Seite, den Ausgenutzten, der nicht weiß, dass er das nicht noch fördern sollte. Der ausschließlich Gebende schadet nicht nur sich, sondern auch dem, dem er damit ermöglich nur zu nehmen.

        Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s