Von seidenen Fäden und Ankerpunkten

„Ich hatte mich am seidenen Faden festgehalten der unter soviel Last reißen musste. Ankerpunkte sehen heute in meinem Leben anders aus und das ist gut so.“, schrieb ich.

Intuitiv hatte ich das geschrieben, es brachte mich aber dazu genauer hin zu sehen, Ausschau nach meinen Ankerpunkten zu halten.

Erst fand ich sie nicht.

Ich hatte im Außen gesucht.

Als ich aufhörte abhängig zu sein konnte ich aufhören meinen Halt im Objekt der Abhängigkeit zu suchen.

Als ich aufhörte abhängig zu sein konnte ich meine Ankerpunkte in mir selber finden.

Das Leben ist schön

11 Kommentare zu „Von seidenen Fäden und Ankerpunkten

  1. Ich formuliere es immer so:

    „Spinnenwebfäden halten mich in der Welt und ich gehe auf dünnem Eis“.

    Aber beides zusammen trägt. Das vermittelt etwas Sicherheit.

    Es braucht diese Anker. Innen oder außen. Ganz gleich, wie oder wo. Wenn sie nur stark genug sind, um die eigene Position zu festigen.

    Dass wir darüber immer verfügen mögen wünscht
    Gabriele

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s