Mutterliebe

„Ich bin still, möchte diesen innigen Moment nicht stören. Bin still, kann nur beobachten, werde nie wissen wie es sich anfühlt.“

Ich kann mittlerweile so über Mutterliebe schreiben ohne Schmerz zu fühlen und erkenne daran welch weiten Weg ich zurückgelegt habe.

Kein Schmerz über Vergangenes, keine Sehnsucht für Zukünftiges.

Als ich aufgehört habe „alles dafür zu tun“ (das Thema hatte ich im Advent) etwas Nicht- Existentes zu erhalten konnte ich erkennen und verinnerlichen, dass meine Mutter nicht zu der von den Medien so glorifizierten Mutterliebe fähig ist. (Oder war es in der umgekehrten Reihenfolge?)

Als ich aufgehört habe die Beachtung, Zuwendung und Liebe derer ich bedarf im Außen zu suchen und Schritt für Schritt lernte sie mir selber zu schenken, wurde ich unabhängig von der (Un)fähigkeit der Mutter.

2 Kommentare zu „Mutterliebe

    1. Das ist der Weg den ich meine.

      Ihre Krankheit erkennen und sie in ihrer Krankheit respektieren und annehmen als das was sie ist.

      Kein Schmerz, keine Sehnsucht.

      Es ist gut wie es ist.

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