Von Können und Pflichten

Vor einigen Tagen schaute ich auf meine Antwort 2013 „Weil ich es kann“ und schnell war die Frage da „Nimmt mich mein „weil ich es kann“ in die Pflicht?“

„Pflicht“, ich tat mich sehr schwer mit dem Begriff und ließ die Frage so stehen.

Heute sitze ich hier mit dem Begriff „Sinnerfüllung“

Welchen Sinn haben unsere Talente, unsere Fähigkeiten, unser Wissen wenn wir sie nicht leben?

Mein „weil ich es kann“ nimmt mich nicht in die Pflicht irgendeinem Außen gegenüber sondern mir selber gegenüber.

Es reicht nicht mich zu erkennen, ich bin erst dann vollständig wenn ich mein Potential nutze.

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12 Kommentare zu „Von Können und Pflichten

  1. … Egal, wie wir es drehen, wir handeln immer nach unseren Möglichkeiten, die im Erlebensmoment zur Verfügung stehen…

    Mein Vater meinte oft: „… „Der „Hätte“, der hatte nicht viel und der „Wenn ich“ kam auch nicht ans Ziel.“

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    1. Immer wieder bereichernd Männer in der Leserschafft zu haben.

      „Hätte“, „Wenn“ und „Konjunktiv“ kommen von euch und erstmal war ich verwirrt. Ein neuer Blickwinkel – danke.

      Bei mir nachschauend: ich bin kein „Konjunktiv“ Mensch. Wenn nicht Präsens, dann „einfache Zukunft“ (mir gefällt die Übersetzung aus dem Französischen so gut, dass ich jetzt nicht nach der korrekten Bezeichnung suchen werde)

      „Würde, hätte, täte, könnte“… lösen bei mir heftige Reaktionen aus. Das ist „Träumerwortschatz“, viele Jahre habe ich mich von solchen Aussagen beirren lassen. Ich als zielorientierte Denkerin „werde, habe, tue und kann“ oder ich halte den Mund.

      Konjunktiv die Sprache derer die Angst vor der eigenen Verwirklichung haben?

      (verzeiht den kopierten Kommentar, aber es passt)

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      1. …Grins; mein versandetes Französisch… Was meint noch einmal „Fortune“ und was „Il n´y a eu de la chance“. – Manches ist in anderen Sprachen sehr viel besser ausgedrückt und irgendwie nicht wirklich übersetzbar. – Ich hoffe ich habe den „Chance-Satz“ so in etwa hinbekommen. – Oder da gibt es auch dieses breit Grinsende: „Ah! Les mecs!“ – Wenn man ein Chaos und Verwirrung vorfindet. Die französische Sprache ist schon genial.

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    2. „wir handeln immer nach unseren Möglichkeiten, die im Erlebensmoment zur Verfügung stehen…“

      genau! Und:genau daran kann man arbeiten (und das ist ziemlich abenteuerlich…jedenfalls nie langweilig), um diese Möglichkeiten zu erweitern. sie sind so viel größer als wir von uns selbst annehmen.
      jaaaaa, Dich angrinse: manchmal auch sehr viel kleiner, doch geht diese Arbeit einher mit einer besseren Kenntnis und Einschätzung von sich selbst.

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  2. Ein Leben im „Konjunktiv“ ist ein nicht gelebtes Leben. Allerdings müssen Potentiale erst einmal erkannt werden. Und dann muss sich auch getraut werden, sie zu leben 😉

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    1. Immer wieder bereichernd Männer in der Leserschafft zu haben.

      „Hätte“, „Wenn“ und „Konjunktiv“ kommen von euch und erstmal war ich verwirrt. Ein neuer Blickwinkel – danke.

      Bei mir nachschauend: ich bin kein „Konjunktiv“ Mensch. Wenn nicht Präsens, dann „einfache Zukunft“ (mir gefällt die Übersetzung aus dem Französischen so gut, dass ich jetzt nicht nach der korrekten Bezeichnung suchen werde)

      „Würde, hätte, täte, könnte“… lösen bei mir heftige Reaktionen aus. Das ist „Träumerwortschatz“, viele Jahre habe ich mich von solchen Aussagen beirren lassen. Ich als zielorientierte Denkerin „werde, habe, tue und kann“ oder ich halte den Mund.

      Konjunktiv die Sprache derer die Angst vor der eigenen Verwirklichung haben?

      (verzeiht den kopierten Kommentar, aber es passt)

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      1. Vom Können und von Pflichten…
        Nicht alles, was ich „kann“, verpflichtet mich zum handeln, weiß Gott nicht. „Verantwortung“ ist der Schlüssel zum handeln. Ist es an mir oder am Gegenüber? Habe ich etwas bewusst abgegeben, geht es mich zunächst einmal nichts mehr an. Klingt hart, aber solche Grenzen zu ziehen ist oft nötig.

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