Hier schreibt ein Mensch

Liebes Du,

hinter diesen Briefen steckt kein schreib begabtes Computerprogramm sondern ein Mensch.

Es sind keine hier und dort gesammelten Texte sondern Gefühle und Gedanken eines Menschenkindes die dir hier geschenkt werden.

Und dieses Menschenkind, ich, sitze hier gerade recht nachdenklich.

Fast 300 Besucher haben meine Wünsche an sie für das beginnende Jahr gelesen und es waren deren nur ganz wenige die auch mir, hier oder auf andere Weise, ihre guten Wünsche mit auf den Weg gegeben haben.

Im Schutz der Anonymität scheint sich die Mehrheit befreit von allen im Leben selbstverständlichen Umgangsformen zu fühlen. Kein lächeln, kein danke, nichts.

Eine nachdenkliche Bisou

Dir die/der du hier Zeichen der Ermutigung setzt, die/der du mich herausforderst und mich erfahrbar Begleitest an dieser Stelle noch mal von Herzen Danke für deine Unterstützung.

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21 Kommentare zu „Hier schreibt ein Mensch

  1. Hallo,

    ich kenne das, was du geschrieben hast.
    Man schreibt und schreibt, sehr viel für sich selbst, aber vieles auch für andere und man bekommt rein gar nichts dafür. Keine geschenkten Worte, nichts, keine Anerkennung, nichts…

    Aber trotzdem schreibt man weiter, in der Hoffnung, dass es Menschen da draußen gibt, die einem antworten und dann? Wird man nur enttäuscht…

    Liebe Grüße,
    Deine BlackForest

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    1. Hallo Black,

      schön dich zu lesen.

      Würde das Schreiben nicht in aller erster Linie mir selber gut tun, ich würde es unterlassen.

      Ich brauche auch nicht die Anerkennung des Lesers, ich wäre mit einer negativen Beurteilung genau so froh, es ist diese „Ignoranz“ die mich immer wieder erstaunt, diese Art zu konsumieren ohne den Menschen zu beachten.

      Ich schreibe nicht mit Erwartungen an andere, kann also nicht enttäuscht werden. Würden aber von aussen die Denkanstösse ausbleiben, würde das Veröffentlichen seinen Sinn verlieren.

      Ich wünsche dir deine Erwartungen an die Realität anpassen zu können damit du nicht mehr „ent täuscht“ bist, damit du dich nicht mehr im anderen täuschst.

      Weiterhin viel Freude am Schreiben

      Bisou

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  2. Tja, dazu könnte man viel sagen.
    Aber diese Art von Klagen beruht im Grossen und Ganzen auf Missverständnissen. Das Blog-land ist unendlich weit. Es ist eine Kunstwelt,
    und der grösste Teil der dort schreibenden Menschen ist sich dessen nur nebelhaft bewusst. Sie schreiben und reden dort, als würden sie mit ihrem Nachbarn reden, und das, was sie zu sagen haben ist leider auch genauso durchschnittlich.

    Ist dir das wirklich vollkommen klar?
    Die Antwort soll keine Kritik sein, sonndern dir klarmachen, daß du zunächst was Interessantes l i e f e r n musst, um Reaktionen zu bekommen. Und ist es wirklich so aufregend wenn ein Mensch vor allem er-selbst-sein will. Ich weiss nicht, wie viele blogs ich schon mit diesem Wunsch, der Forderung gelesen habe.

    Hast du nur mal im Geringsten überlegt, was für ANDERE interessant sein könnte, hmm? Und ist dir nie klargworden, daß du gegen ein ganze Armada an Medienstars, verrückten Ereignissen, und weit schöneren Menschen, als du selbst es bist , ankommen musst?
    Mit anderen Worten,mach dir mal den Zusammehang klar, dein (virtuelles)Umfeld in dem du lebst, und hör auf um dein Ego zu kreisen,
    dann kommst du vielleicht zu besseren Ergebnissen.

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    1. Hallo Kuder,

      du hast aus meiner Nachdenklichkeit ein Klagen vernommen? Ich legte keines hinein 🙂

      Ich erfahre deine Worte nicht als Kritik im negativen Sinne, du schenkst mir deinen Blickwinkel und offensichtlich war dir dieser Beitrag ansprechend genug mir deine Zeit für einen Kommentar zu schenken.

      Nein, ich habe mir noch nie überlegt was für andere interessant sein könnte und dies aus dem einfachen Grund, dass ich nicht „für andere“ schreibe und auch „gegen niemanden ankommen muss“.

      Das „Ergebniss“ meiner Beiträge messe ich nicht an der Anzahl Kommentare, ein für mich zufriedenstellendes Ergebniss besteht darin einen neuen Blickwinkel zum Thema oder einen neuen Denkanstoss zu bekommen.

      Bei den Themen werde ich mir selber treu bleiben und auch wenn du es dir vielleicht nicht vorstellen kannst, ich habe eine (für mein Empfinden) zahlreiche Leserschaft die sich offensichtlich davon angesprochen fühlt.

      Danke für dein Feedback 🙂

      Bisou

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      1. okay, dann werden wir uns ein wenig streiten.
        Ich liefer dir nun schon einen Denkstoss, und du ignorierst ihn.

        Klar, war nicht anders zu erwarten, denn nun komm ich zu Punkt zwei:
        „Schreib nie,niemals, auch nur die leiseste Kriitk an deinen „Nächsten“.

        Sie sind sofort eingeschappt. Absolut immer.

        Einerseits beklagst du dich über die Ignoranz deiner Mitmenschen, aber du lehnst es ab, auf deren Anregungen einzugehen.
        Okay, dann schreib doch für dich, für d i c h allein, aber dann schalte auch konsequenterweise die Kommentarfunktion ab.

        Aber, was soll`s. Musst du ja nicht. Zwingt dich ja keiner.

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        1. Zum streiten würden zwei gehören… ich tue es nicht.

          Dein Denkanstoss war sicherlich mit bestem Fühlen mitgeteilt, traf aber auf kein bestehendes Problem oder Bedürfniss.

          Es tut mir leid wenn du jetzt eingeschnappt bist, meine Worte waren keine negative Kritik an dich, sie waren nur meine Sichtweise zu mir selber.

          Ich ging auf deine Anregungen ein, sie befolgen werde ich aber nicht da sie bei mir nicht auf ein bestehendes Problem treffen.

          Schade, dass du mich nicht lesen kannst

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        2. …ich klinge manchmal etwas barsch. Ist aber nicht so gemeint.
          Verallgemeinert ärgerst du dich über fehlende Mitmenschlichkeit??
          Ja,stimmt.
          Ist auch im Alltag nur noch wenig zu finden.

          Was glaubst du,was für Gründe das hat?

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        3. Sprach ich von „Ärger“? Ich teilte meine Nachdenklichkeit mit und nachdenken geht in viele Richtungen, nein, Ärger war da keiner.

          Würde mir MitMenschlichkeit fehlen würde ich darauf schauen wie ich als Mensch mit dem anderen bin.

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  3. Liebes DU,
    die Du mich begleitest, schon seit vielen Jahren.
    Dein Schreiben tut mir gut. Ich lese und fühle Deine Worte, auch wenn ich nicht immer alles lese und nicht immer alles kommentiere. Manchmal fehlen mir die Worte für einen Kommentar. Vieles lese ich öfter als einmal, um es auf mich wirken zu lassen, um den Worten nachzuspüren.
    Liebes DU
    DU bist für mich, mit Deinen Gedanken und Worten, eine große Bereicherung.
    Danke, dass Du hier bist.
    Herzlich
    Cidry

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  4. Liebe Bisou,

    in Gedanken haben einige Menschen sich sicher berührt gefühlt und waren im ersten Moment vielleicht recht hilflos damit.

    – Doch manchmal ist rundum Wasser da, wo unser Kind sich, ein wenig verlassen, ans Ufer gesetzt hat und der „liebe Gott“ war möglicherweise „böse“ oder gerade nicht erreichbar.

    Vielleicht hat es eine Flaschenpost ins Wasser geworfen; doch: „Wer wird die schon finden?“

    – Und vor lauter grauer Menschen rundum sind wir müde geworden; vielleicht sogar zu müde für eine Flaschenpost.

    Jeden Tag wird hier und da die Welt eingeteilt, damit sie für das bißchen Sinn und Freude in unserer Kultur reicht; für ein Existieren und nicht für das Leben…

    Doch selbst die kleinen Sterne leuchten…

    Liebe Grüße,

    Frank

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    1. Lieber Frank,

      bei so manchem Beitrag von mir mögen Menschen sich aus unterschiedlichen Gründen „Hilflos“ fühlen. Mir ist bewusst nicht immer für alle klar oder verständlich zu schreiben, kann sehr gut verstehen wenn auch so manches Thema sprachlos macht oder auf völliges Unverständniss stösst – was wären wir, würden wir alle gleich denken und empfinden.

      Um solche Beiträge ging es mir ja nicht, es waren Neujahrswünsche und das machte mich nachdenklich.

      Nein, ich äusserte nichts in Richtung „verlassen, Flaschenpost oder graue Menschen“…

      Für dein Leuchten hier danke ich

      Bisou

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      1. Liebe Bisou,

        gerade Weihnachten und der Jahreswechsel versetzen viele Menschen als hilfloses Kind auf eine „Insel“, wo sie sich gestresst, einsam und verlassen fühlen und mit echten Gefühlen noch weniger umgehen können. – Sehr viele „Jahrswechselgrüße“ in Deutschland kommen als Amtsbriefe mit irgendwelchen Bescheiden und Forderungen, oder sogar in Form von Anrufen um die „Verfügbarkeit“ festzustellen, damit eventuell Leistung gekürzt werden kann. Dann kommen eben auch Unmengen an Werbemails mit „Grüßen“ oder computergenerierte Briefe mit gleichem Inhalt per Post. Oder diese unsäglichen Spendenbetteleien. – Auch wenn man privat nicht schenkt und feiert, kann das belasten und dazu führen, daß man nichts, aber auch wirklich nichts, aktiv tun mag. – Keine Grüße, kein „Danke“, nichts. – Man liest aber möglicherweise und hofft auf ein „anderes Gefühl“ – und kann, wenn man das spürt, trotzdem nicht reagieren, oder nur mit einem „schlechten Gefühl“…

        Wenn Du also „mangelnden Anstand“ spürst, wenn man Deine Grüße „ignoriert“, solltest Du an solche Dinge auch denken.
        Es ist ein „Overload“ möglicherweise…

        Ich mag, warum auch immer, keine „Terminsachen“ mehr und neige zum Verdrängen. – Wer mich näher kennt, weiß das und versteht es. – Ich danke, wünsche und schenke überaus gerne „zum Nichtgeburtstag“.

        Liebe Grüße,

        Frank

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        1. Danke, jetzt sehe ich wo ich dich missverstand, glaubte du würdest in mir das „Kind auf der Insel“ sehen, so wie du es jetzt schreibst kann ich es verstehen.

          „Mangelnder Anstand“ ist es das was ich spürte? Das ist kaum Teil meines Wortschatzes… Ich sehe eher Leser die sich durch die Blogs zappen wie durch TV Programme, reine Konsumenten.

          Zu deinem letzten Abschnitt musste ich arg schmunzeln und tue dir vermutlich damit völlig Unrecht, aber alle „Terminverweigerer“ die ich kenne verpassen auch alle anderen Tage im Jahr.

          Danke fürs erklären,
          Bisou

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  5. Das kenne ich. Schreibe ich über`s Wetter oder sonst einen oberflächlichen Kram, kommen einige Kommentare. Schreibe ich persönliches über Gefühle und Gedanken, steigen die Besucherzahlen und kaum einer schreibt 😉 Menschlich halt…

    Ich wünsche dir ein gesundes und zufriedenes 2014!
    Lieben Gruß, Reiner

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    1. Können Menschen nicht (mehr?) mit Gefühlen und Gedanken, also persönlichem umgehen?

      Ist ein „Menschlich halt“ nicht die Antwort auf alles… und somit auf nichts?

      Danke Reiner, du weisst was ich dir wünsche 😉

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  6. „deine Menschen werden dich eindecken mit den üblichen Wünschen, deshalb erlaube ich mir hier einen Bogen um selbige zu machen.“

    Würde ein Mensch, der also die üblichen Glückwünsche hätte, nicht darauf verzichten, sie anzubringen, da er sieht, dass auch Du einen Bogen darum zu machen versuchst. Er würde sich angesprochen und verstanden fühlen. Und nun ziemlich verwirrt schauen, da es nicht so ist.
    Wenn man Glückwüsche als eine Art Geschenk ansieht….es gibt immer Menschen, denen besondere Geschenke einfallen,- die Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Zuwendung voraussetzen…..das ist nicht allen gegeben und auch nicht alle verspüren Lust dazu.

    Ich selbst habe schon Probleme mit den Glückwünschen zum Geburtstag, wenn mir nichts Persönliches einfällt, wenn ich in der Schlange der Handschüttelnden stehe und Alles doch schon gesagt wurde….ich finde das stinklangweilig und fällt mir nichts Eigenes ein, dann würde ich mich drücken…ansonsten kürze ich ziemlich…ähm…..unkonventionell…grins…ab.
    Ist es nicht denkbar, dass es doch so Einigen ähnlich geht?

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