Von vordergründigen und wirklichen Zielen

Schon lange nicht mehr war ich so aus einem Gespräch gekommen. Enttäuscht (ja, ich weiß was das Wort bedeutet), traurig, entmutigt, frustriert, ich konnte nichts Positives an diesem Stunden langen Treffen erkennen.

Ich erzähle davon und mein Gegenüber lächelt mich mit jedem meiner Sätze breiter an. Erst fühle ich mich nicht ernst genommen, verstehe dann, bei seinem Nachfragen, aber den Grund für diese Mimik.

Es gab ein Problem welches es zu lösen galt und es war nicht zu einer Lösung gekommen, auch war der Weg zur „nicht Lösung“ unangenehm gewesen. Mein Blick war völlig auf diese Fakten fokussiert.

„Was wolltest du an diesem Menschen lernen?“
„Kannst du die Lösung selber herbei führen?“
Dein Nachfragen verhilft mir zu einem völlig neuen Blickwinkel.

Stimmt, der Mensch war in mein Leben gekommen damit ich an ihm wachsen kann. All die Dinge die ich mir im Umgang mit ihm vorgenommen hatte habe ich im Gespräch beachten können, konnte ruhig bleiben, konnte die Verantwortung abgeben und bin nicht auf Machtspielchen eingegangen. Eigentlich alles mehr als positiv und Grund zur Freude.

Auch konnte ich mich darauf besinnen, dass ich die Lösung selber in die Wege leiten kann.

Es galt nicht das kurzfristig gesteckte Ziel zu erreichen sondern das vor langer Zeit gesteckte zu erleben.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s