Herbst und Ernte mal anders

Wieder beginnt es mit:

„Ich verabschiede mich mal für ein paar Tage. Meinen Kopf mit neuem Wissen/Fakten beschäftigen wird den Dominoeffekt bremsen. Schrieb ich am Montag.“

– 400 km Autobahn mit vielen tiefen Talbrücken und Baustellen: diese Situationen sind mir noch Bewusst, ich erfahre (im wahrsten Sinne des Wortes) sie aber ohne Ängste

– Aussichtspunkt, eine kleine Mauer nur, dahinter geht es in die Tiefe: bis auf einen halben Meter kann ich an die Mauer heran, ich werde nicht von Ängsten dominiert sondern kann die einmalige Aussicht genießen.

– 11.000 m² Gewölbe, Tunnel, Grotten, geschlossener Raum, zwischendurch immer wieder mal tief durchatmen, eine vertraute Person an meiner Seite aber ich bin durch.

– Im Fahrstuhl klappert es, außen Plattform auf 75 Meter, ich will es wissen, gehe draußen bis ans Geländer – Herausforderung pur aber geschafft

– 45 Höhenmeter über außen Stahltreppe rauf und wieder runter, auf den Plattformen dazwischen kann man durch den vergitterten Boden, auf den Treppen zwischen den Stufen auf den Grund schauen. Ein mulmiges Gefühl, für einen kurzen Moment fühle ich Panik hochsteigen doch es gelingt mir sie wieder weg zu schieben.

Eine Herausforderung folgte der anderen und ich habe sie alle gemeistert, manche sogar einfach gelebt. Wer mich hier schon länger begleitet ahnt was es für mich bedeutet.

Rückblickend erfahre ich die Zeit als habe das Leben mir die Früchte meiner Arbeit vor Augen gehalten.

Ich verabschiede mich mal für ein paar Tage – Leben macht süchtig.

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14 Kommentare zu „Herbst und Ernte mal anders

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