Von Familie und Platz II

„…es gibt keinen (Platz in der Familie) für die Frau die ich jetzt bin, ich schaffe ihn mir oder ich habe ihn nicht.“ Schrieb ich gestern und Reiner reagierte darauf mit: „Du hast ihn schon von Beginn an, nur ändert er sich stetig.“

Er hat Recht, irgendeinen Platz hat jeder in jeder Familie, auch wenn es nicht der ist den man sich üblicher Weise darunter vorstellt.

Was ist also jetzt aktuell mein Platz in dieser Familie. Damit meine ich hier Eltern und Geschwister. Was es gibt, lässt sich erfassen. Da ich übers Bildliche funktioniere nehme ich mir einen Stift, einen großen Blog und viel Zeit. Das ist alles so kompliziert, da werden wohl einige Seiten dran glauben müssen, schließlich sind das sechs Personen die jede an die rechte Stelle sollen.

So ein A4 Blatt erscheint mir gerade groß genug um zu trennen was getrennt gehört.

Ein erster Versuch, nur so, den Raum einteilend, ganz links wer „nichts“ mit mir zu tun hat, ich selber dann weit rechts um die Distanz dar zu stellen, mir nah wen ich liebe, die Mutter wieder links aber näher als die die keine Rolle spielen.

Nur so dahin gekritzelt dachte ich und dann schaue ich drauf und bin sehr überrascht ob des Resultats. Plötzlich sind Diagonalen und Parallelen zu erkennen. Manche sind nur mit Initialen dargestellt, andere voll ausgeschrieben.

Wenige Sekunden intuitiv dahin gekritzelt, Lektüre für Stunden.

4 Kommentare zu „Von Familie und Platz II

    1. Als ich auf meine „Zeichnung“ schaute ist mir sofort aufgefallen, dass ich jemandem im Wege stehe, mir war klar, dem Menschen gegenüber werde ich mich neu positionieren.

      Auch anderes… wird hier aber noch zu lesen sein

      Sehr bewusst war mir auch wie anders es noch vor drei Monaten ausgesehen hätte, dehalb weiss ich auch, es muss nichts so bleiben.

      Familie kann spannend sein – war mich nicht bewusst

      (wirst schon noch sehen was du mit deinem Kommentar angerichtet hattest 😉 )

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  1. Das klingt ja wie Familienstellen auf dem Papier.
    Hm….einen Platz haben und ihn einnehmen wollen oder können…da liegen manchmal schon Welten dazwischen. Ich häng noch in mit einem Bein in Deinem vorigen blog. Und wie so oft, und es Dir wohl grad geht, wird es äußerst interessant, wenn man sich selbst hinterher schaut……
    und so schaue ich auf: „da liegen manchmal schon Welten dazwischen“…..ist es das? Sind es die Welten, die zwischen uns un einem anderen Menschen liegen….oder nicht liegen, egal nun ob Familie oder nicht? Wir erwarten, dass nichts zwischen uns und unseren Familienmitglieder liegen sollte….besonders zwischen uns und den Eltern nicht….wegen denen wir ja überhaupt da sind? Ist das so??????? Oder sind wir wegen uns selber da?

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    1. Erwarten wir dass nichts zwischen uns und unseren Familienmitglieder liegt?

      Es liegt doch auch im günstigsten Fall immer das ganze eigene Leben dazwischen…
      Und bei manchem Leben ist das ganz viel.

      „den Eltern … wegen denen wir ja überhaupt da sind?“

      Nein.
      Höchstens ein „durch“
      Körper die einen Körper zeugen.

      „Kinder suchen sich ihre Eltern aus“
      Wenn da zwei eine neue Hülle schaffen wird im „Seelenreich“ ein Aufruf gestartet: Wer hat lust auf folgende Erfahrungen? Wer hat noch etwas auf zu arbeiten? Was euch erwartet ist …
      Und dann melden sich Seelenteilchen, fügen sich zusammen und bewohnen den Körper.
      Von mir Zuckerwattetheorie genannt weil die Seelenteile um eine Mitte drehen. Mit jeder Erfahrung kommen sie der Mitte näher und nach dem Aufruf ist es als halte jemand einen Stab hinein und Zuckerteilchen (Seelenteilchen) fügen sich zusammen.

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