Aschermittwoch einmal anders.

Im Spiegel sah ich das „Schwarzes Schaf“, den „Sündenbock“, ich hatte mich perfekt in die auferlegte Rolle eingefügt.

 

 

 

Hielt es für eine „Haut“ und steckte viel Energie daran sie zu überdecken.

Heute weiß ich, es sind nur Kostüme, ich darf sie ablegen.

 

 

 

Karneval ist vorbei.

23 Kommentare zu „Aschermittwoch einmal anders.

  1. Das hat jetzt nichts mit Dir zu tun, fällt mir aber ein bei Deinen Worten:

    Mancher ist er selbst. Doch das nimmt man ihm nicht ab.
    Weil er, so, dem Bild nicht entspricht, dass man ihm zugesteht.
    (G.Z./13.02.2013)

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    1. Doch, passt.

      Die in deren Augen ich „Schwarzes Schaf“ bin (vielleicht auch die, die mich aus Gewohnheit so sehen) werden mir nicht abnehmen was bleibt wenn ich das Kostüm abgestreift habe weil ich dann nicht mehr dem Bild entspreche welches sie mir zugestehen.

      Ich passe nicht mehr ins Bild
      ich falle aus dem Rahmen
      wohin falle ich?

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        1. Damit hast du die Frage nach „meinem Rahmen“ geweckt

          Was ist er?
          woraus besteht er?

          Ich schaue auf „meinen“ Rahmen, stelle ihn mir Bildlich vor und sehe: er ist mir Halt und Begrenzung

          Was bildet meinen Rahmen? Mein Herz zur linken, mein Kopf zur rechten, unten meine Wurzeln und oben meine Ziele

          Mein Rahmen wächst und schrumpft mit mir, nimmt mit diesen vier Seiten die bizarrsten Formen an

          und jetzt gerade bin ich bei Bild… ich die mit Foto oder Spiegelbild nicht umgehen konnte

          Sich etwas einbilden, es sich ins Bild legen…

          Ich komme wieder.

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        2. Halt und Grenze gehen Hand in Hand

          Meine Grenzen sind die Äussersten Punkte an denen ich noch Halt (in mir) finden kann.

          Wenn ich meine Grenzen beachte bleibt mein Rahmen mir Halt/Schutz.

          Beim Grenzen verschieben sind immer mindestens zwei seiten betroffen.
          Ich kann z.b meine Ziele nicht neu stecken wenn nicht entweder Herz und/oder Verstand mitziehen

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        3. Der Rahmen geht mir nicht aus dem Kopf

          Er hat sich jetzt vom Papier gelöst, ist drei Dimensional geworden.

          Jetzt zeigt sich wie wichtig die „Wurzel“/Unterkante ist um das ganze im Gleichgewicht zu halten…

          …. du hast da ganz schön was ins Rollen gebracht

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        4. „Halt und Grenze gehen Hand in Hand

          Meine Grenzen sind die Äussersten Punkte an denen ich noch Halt (in mir) finden kann.

          Wenn ich meine Grenzen beachte bleibt mein Rahmen mir Halt/Schutz.“

          Genau so sehe ich das: MEINE Grenzen sind mein Rahmen. Sie umfassen, was mich ausmacht als Individuum,- meine Persönlichkeit. Bei Grenzüberschreitungen machte ich jedes mal die Erfahrung, dass ich mir nicht mehr im Klaren darüber bin, wer ich bin und was mich (zurück)hält,- dass ich mich neu (er)fassen muss, mich neu ausloten und vermessen muss, damit ich es wieder weiß……ich war ziemlich verwirrt in der Zeit, weil ich anfangs überhaupt nicht einordnen konnte, was mit mir los war.
          Seit es mir klar ist, komme ich mit Grenznähe und Grenzüberschreitung sehr viel besser zurecht. Ich bekam ein sehr klares Gefühl dafür, wie weit ich mich raus wagen will.

          An meinen Grenzen warnt zuerst mein Gefühl,- sobald sich etwas komisch anfühlt….nehme ich den Geist dazu. „Mehr“ ist das nicht. Das sind verlässliche Truppen 🙂

          Das Grenzthema ist auch unter dem Gesichtspunkt interessant, dass ich meine Grenzen, auch dort als erreicht ansehe, wo der andere seine Grenze hat.

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    1. Es klingt als habest du darin wieder etwas gelesen was mit dir zu tun hat.

      Ich hatte hier schonmal jemanden der sich bei jedem Blog angesprochen fühlte, gleich worum es ging, deshalb ganz deutlich: meine Blogs haben nichts mit dir zu tun.

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