Als Mutter habe ich die Wahl…

Als Mutter habe ich die Wahl,
ich schaue auf die Gefahr
oder auf die Herausforderung
an der unsere Kinder wachsen werden.
Ich habe mich für zweites entschieden.

 

33 Kommentare zu „Als Mutter habe ich die Wahl…

      1. Wenn du soweit bist deinen Kinder zu zu gestehen „Mutig aber nicht dumm zu sein“, wenn du also darauf vertrauen kannst, dass sie auf sich Acht geben wünsche ich dir deine Angst los lassen zu können.

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    1. Er ist 21 und hat sich für eine Laufbahn bei der Armee entschieden. Er ist ein intelligenter, (meist) verantwortungsbewusster junger Mann und ich weigere mich mit Angst auf sein Leben zu schauen.

      Wie alt ist das Kind bei dem du dich noch für beides entscheidest oder hat das einen anderen Grund?

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      1. Meine beiden sind 21 und 23. Du hast oben Gefahr geschrieben nicht Angst, mit Angst habe ich nie reagiert serwohl aber über Gefahren aufgeklärt und Mut zur Herausforderung, meine beiden Mädchen sind selbständig haben einen guten Abschluß und sind trotzdem weltoffen und kommen mit Problemen zu mir, darüber wird geredet und wenn sie anderer Meinung sind, dann ist es ihre Entscheidung, sie werden evtl. nur gelenkt, aber das Leben müssen sie alleine bewältigen.
        Zu deinem Sohn kann ich dich verstehen.
        Lieben Gruss H.I.S.

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        1. Stimmt, mir war gar nicht aufgefallen das ich hier Gefahr schrieb. Es war meine Reaktion auf eine Mutter die auf das Bild mit Angst reagiert hatte, deshalb war ich in Gedanken bei „Angst“.

          Verzeih diese Verwirrung.

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        2. Da ist nichts zu verzeihen, verstehe dich voll und ganz, finde dies eine ganz schwierige Situation.
          Ich wünsche dir auf jeden Fall das alles gut wird, verstehe auch die Angst die du versuchst abzuschalten, volles Verständnis.
          Alles Liebe H.I.S.

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      1. Ich geb mir große Mühe, meine Angst nicht zu ihrer zu machen. Und ich sage auch dazu, dass ich keine Ahnung habe, wie etwas ausgehen wird, dass ich selbst nie probiert habe. Ich zeige ihnen die Stellen, an denen sie über mich hinaus gehen,- dass das ihr eigener Weg ist, der, der ihrer eigenen Persönlichkeit und Lebensvorstellung entspricht.
        Ist es Dein Ziel, dass sie angstfrei ins Leben gehen? Oder meinst Du, dass sie das Risiko nicht scheuen, sich aber des Risikos bewusst sind? So habe ich meine zu erziehen versucht. Mit dem Ergebnis, dass mir meine Jüngste ständig demonstriert, wie unterschidlich das Bewusstsein dafür, was überhaupt ein Risiko darstellt, ausgeprägt ist……allein aus der Differenz resultiert bei mir oft Sorge und Angst. Da ihre Vorstellung davon völlig anders ist…..macht ihr das jedoch keinerlei Angst….höchstens wundert sie sich…..

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        1. Mit 17 kam mein grosser aus dem Urlaub und erzählte von seinem Sprung von 15 Meter hohen Felsklippen ins Wasser. Ich sagte ihm: „Zum Glück habe ich vorher nichts davon gewusst und jetzt hast du es heil überstanden. Brauchst dir auch nie wieder zu beweisen, dass du eine 15 Meter hohe Klippe schaffts“ Er schaute mich an, grinste und sagte: „Stimmt, 15 nicht“

          Mein Ziel ist nicht, dass sie angstfrei durchs Leben gehen, Angst ist etwas gesundes, natürliches. Mein Ziel ist aber, dass ich sie nicht mit den mir eigenen Ängsten belaste, das sind nicht die eigenen, sie sind da und passen nicht.

          Letzte Woche teilte die Military Academy dieses Bild mit der Ankündigung, dass unsere Kids die kommenden drei Wochen die Uni fürs „Gelände“ verlassen. Eine Mutter kommentierte so voller Angst, dass die Armee sich gezwungen sah zu erklären, dass Anfänger erst geschult und gesichert werden etc. Was hier oben steht war mein Kommentar da runter.

          Ich habe meinem grossen gestern viel Freude an seinen neuen Erfahrungen gewünscht und ihn völlig Angstfrei verabschieden können.

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        2. „Das ich Höhenangst habe brauche ich hier ja nicht zu ergänzen oder?“

          Doch, warum nicht? Dann haben wir gleich noch das Beispiel, dass Deine Angst nicht seine ist. Und damit machst Du mir gerade noch mal deutlich, dass ich ganz klar zu unterscheiden versuche, zwischen meiner Angst vor etwas und der Angst, die ein anderer Mensch davor hat oder eben nicht hat. Ich sehe, dass Du es auch so zu halten versuchst?

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        3. Ja, und das nicht erst seit gestern…

          Auf dem Kinderspielplatz waren Tische und Stühle wo die Eltern einen Kaffee trinken konnten während die Kinder spielten.
          Ich war die einzige Mutter die mit dem Rücken zu den Kinder gesessen ist. Anders hätte ich wohl ewig mit meinen Händen versucht sie vor einem imaginären Fall zu schützen. So vertraute ich auf die Gefahreneinschätzung meines Mannes die, beim Klettern, wesentlich realistischer war als meine.
          (Was ich heute noch nicht verstehe, war selber als Kind eine gute Turnerin und Klettermässig begabt)

          Und jetzt vertraue ich auf ihre eigene.

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        4. „Anders hätte ich wohl ewig mit meinen Händen versucht sie vor einem imaginären Fall zu schützen.

          Was ich heute noch nicht verstehe, war selber als Kind eine gute Turnerin und Klettermässig begabt“

          Das kenne ich, Bisou,- und genauso die Verwunderung über diese Angst um sie, da ich doch selbst auf den Bäumen groß geworden bin.
          ….und ich fürchte schon, dass dahinter steckt, dass ich ihnen nicht zutrau(t)e, genug auf sich selbst acht geben zu können…ein Stück weit, spielt sicher auch, die Verantwortung tragen für ein anderes Leben, mit hinein. Wenn es um uns selbst geht, wissen wir annähernd, wie weit auf uns Verlass ist. Bevor wir das Risiko eingehen, dass wir etwa den, für den wir verantwortlich sind, falsch einschätzen, wenn wir darauf setzen, dass er sich selbst helfen kann, versuchen wir ihn lieber zu beschützen? Das mit der Verantwortung ist sicher nicht anderes als mit allem sonst. Dass wir uns bemühen, alles gut und richtig zu machen, heißt nicht, dass es uns gelingt. Wir sehen: beschützen. Der Beschützte sieht wahrscheinlich: Gängelei, Bevormunderei und, dass wir ihm Steine in den Weg werfen…..

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        5. Ja, so wie du es erklärst macht es Sinn.

          Ich glaube ich erwische mich gerade mal wieder bei einer Frage die ich nie wirklich versucht hatte zu beantworten. Sie war da, ich schüttel den Kopf darüber und vergesse sie wieder.

          Mögen wir immer ein Auge für den richtigen „Sitzplatz“ behalten 🙂

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        6. „Mögen wir immer ein Auge für den richtigen „Sitzplatz“ behalten“

          Was meinst Du? Wenn uns klar ist, wer die Verantwortung trägt, wissen wir auch, wo unser Sitzplatz ist?

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        7. Dachte dabei an den Spielplatz.

          Es gibt immer irgendwo einen Stuhl (Standpunkt) der es uns ermöglicht unsere Angst unsere sein zu lassen und dem anderen sich selber, seine Kraft und Möglichkeiten einschätzen zu lassen.

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  1. Du hast wundervolle Zwerge ,was ihr Ihnen mitgeben konntet habt Ihr Beide getan ,denn Ihr seit auch wundervolle Eltern ……….!

    ach was ich noch sagen wollte …….ich habe Dich lieb ,Du bist ein zauberhafter Mensch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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      1. Bloss nicht überbewerten- ich meine das tatsächlich so im Guten.
        Ich selbst durfte und war ein wildes Kind, habe mir Schrammen und Kitschen beim spielen zugezogen und natürlich bedurfte es auch mal „Heile-Heile-Gänzchen“ seitens der Eltern.
        Aber ich bin meinen Eltern aus vollem Bewusstsein dankbar darüber, das ich mich so frei entfallten und erfahren durfte und das ich mich in der ein oder anderen Situation und Herausforderung auch selbst stellen und behaupten durfte- da zähre ich heute noch von und das in allen Lebenslagen 🙂
        Die eigentliche Baustelle von der du sprichst sollte also nicht die Angst vor Vorwürfen deiner Kinder sein, sondern bestensfall das Gefühl, das eine Mutter trotz Großzügigkeit und Tolleranz eben immer eine Mutter ist und bleibt. Eben eine Mutter die sich ein Stückweit um ihre Lieben sorgt 🙂

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        1. Manchmal öffnen wir beim andere Baustellen die ganz wo anders liegen als im gerade laufenden Gespräch.

          Mein Gedanken sortieren dazu wird bestimmt in Blog Form sein und du wirst ihn erkennen 🙂

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