Dem Raabe widerspreche.

„Was man von der Mutter hat, das sitzt fest, das lässt sich nicht ausreden.“

Doch Herr Raabe, hier möchte und muss ich ihnen widersprechen.

Was auch immer sie mir eingeredet hat, ich bin dabei es mir aus zu reden.

– Ich bin weder böse noch schlecht
– Ich bin weder überzählig noch überflüssig
– Ich bin weder dumm noch hässlich
– Ich bin es wert geachtet und geliebt zu werden.

Nur die erste Behauptung ist mir jetzt leicht gefallen.  Was die anderen betrifft steht mir noch viel Arbeit bevor aber ich will daran glauben, dass ich mir ihre Sicht ausreden kann.

Ich muss aufhören ihr Opfer zu sein um ihre Tochter werden zu können.

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17 Kommentare zu „Dem Raabe widerspreche.

    1. Biologisch mag das stimmen.

      Tochter werde ich aber erst dann sein wenn ich sie wieder als Mutter oder gar Mama sehen kann.

      Sie war in meinen Worten Jahrelang „die Frau“ da war kein Tochtergefühl

      Ich bin dabei mir wieder eine Mutter zu erarbeiten und somit auch ihre Tochter zu sein

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      1. Ich weiss genau, was du meinst… 🙂

        Und ich kann mir auch ansatzweise vorstellen, was da gerade bei dir passiert (finde es toll!!!).

        Gleichzeitig war es mir wichtig, zu schreiben, was ist und immer sein wird.

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  1. – Ich bin weder böse noch schlecht – du bist gut!!!
    – Ich bin weder überzählig noch überflüssig – du wirst gebraucht und geliebt!!!
    – Ich bin weder dumm noch hässlich – du hast schwer was auf dem kasten und siehst klasse aus!!!
    – Ich bin es wert geachtet und geliebt zu werden. – ja,das bist du.
    aber sowas von…

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    1. Es klingt sehr lieb und das erste glaube ich dir auch, habe mir heute mit grossen Schritten den Respekt erarbeitet… alles andere ist noch Baustelle.

      Danke fürs Seele streicheln.

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  2. ….ich halte es übrigens für unwahr, was uns außerdem immer eingeredet wird, dass eine Frau, dadurch, dass sie Mutter wird vom Wechselbalg zum Engel mutiert…..ein Mensch, der vorher schon mit sich selbst nicht klar kam, ist sicher völlig überfordert, wenn er Verantwortung für ein weiteres Wesen tragen soll
    …und vielleicht greift, wenn seine Seele gestört ist,in seinem Kind Alles an und lässt es für alles leiden, was er in sich selbst gern angreifen würde, aber nicht zu fassen kriegt.

    „….das sitzt fest, das lässt sich nicht ausreden.“
    hm….
    Es lässt sich nur ausreden, wenn es gelingt, sich zu distanzieren, wenn man der Mutter die Wichtigkeit und Stellung nimmt…seufz….die Bedeutung, die sie im Leben ihres Kindes hat(te). Kann man sie in die völlige Bedeutungslosigkeit verbannen….ohne sich seiner Wurzel und Identität zu berauben? Ich fürchte das geht nicht…..und das sollte man um seiner selbst willen nicht tun? Was also könnte man denn überhaupt tun?
    Akzeptieren, dass es eine Mutter ist, der es nicht möglich war (wäre es hilfreich, den Grund dafür zu kennen? Ich weiß es nicht)ein liebenswerter Mensch zu sein und schon erst recht nicht, eine gute Mutter zu sein.

    „- Ich bin weder böse noch schlecht
    – Ich bin weder überzählig noch überflüssig
    – Ich bin weder dumm noch hässlich
    – Ich bin es wert geachtet und geliebt zu werden.“

    Das alles hast Du Deinen eigenen Kindern vermitteln können.
    Das hättest Du nicht gekonnt, wenn Du je wirklich geglaubt hättest, was sie Dir einzureden versucht hat.
    Du weißt es also schon länger und holst es Dir jetzt ins Bewusstsein?

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    1. Das Distanzieren geht, sonst wäre ich heute nicht da wo ich bin.
      Ich war in meinem Leben so verankert dass ich auf die Wurzel verzichten konnte.
      „mich der Identität berauben“? nein, ich denke das lösen wird mir erlauben „meine“ Identität wieder zu finden.
      Ich musste es um meiner selbstwillen tun.
      Lerne ihr zu zu gestehen jedes ihrer Kinder anders erfahren zu haben, lerne ihre begrenzten möglichkeiten im Umgang mit mir an zu nehmen.

      habe ich diese dinge meinen wirklich vermitteln können?
      da werde ich bei gelegenheit mal nachfragen.
      Das soll dann damit zu tun gehabt haben dass ihr einreden nicht vollständig gewesen ist?
      War es nciht eher weil ich wusste dass nur ich ein so schlimmes kind war – meine also perse anders?
      Oder war es weil ich genau wusste es genau anders machen zu müssen?
      Ich hatte doch an zweien meiner Geschwister gesehen dass und wie es anders geht…
      Und wenn ich es schon länger wusste… es war brachliegendes Land das es jetzt endlich gilt zu bewirtschaften.

      Danke fürs anschubsen

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  3. Kommt eigentlich niemand auf den Gedanken, dass der Herr Raabe bei seinem Statement ausschließlich als irgendwie positiv anzusehende Tugenden gemeint haben könnte?

    Dass eben genau diese, die Werte eines von Liebe und gesundem Menschenverstand geleiteten Menschen, der Tochter, dem Sohn, übermittelt werden sollten?

    Und eben genau das geschieht, althergebrachtem Meinungsbild entsprechend, durch eine Mutter.

    Nun, ich bin sicher, es gab und gibt Mütter, die sich diesem Herrn Raabe sicher nicht vorgestellt haben. Die er sich, auch in seinen schlimmsten Träumen, nicht einmal hätte vorstellen können…

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  4. Auf anderem Wege:

    Eine gute Nacht Geschichte für große Mädchen,
    Elvira war nicht immer klar was in ihr steckt . Auch das spingen und dabei noch schutz bedürftige klein Personen in ihrem Bauch mit zu nehmen hat sie erst später entdeckt.
    Den anderen aus der Herde war schon klar das Elvira etwas besonderes für alle war .
    Sie hatte immer ein offenes Ohr und einen guten Rat für alle aus der Herde.
    Als ein neues Mitglied in die Herde kamm mußte Elvira erst lernen das auch andere gerne für Sie da sind und das nur weil sie einfach Elvira ist und nicht wegen ihren lieben netten art oder für ihre hilfe.
    Als Sie das erkannt hatte das man sie lieb hatte einfach ihrer selbst willen konnte sie ihren fähigkeiten noch mehr vertrauen und diese wurden noch stärker .
    Elvira glaubt daran alles kommt gut ( weil man dich lieb hat
    Weil DUUUU es wert bist)
    gute nacht

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