Wissen ist nichts wenn wir es nicht sinnvoll nutzen.

Wissen ist nichts wenn wir es nicht sinnvoll nutzen.

Du kannst dein Wissen über mich gegen mich oder für mich verwenden.

Wenn ich sage:

„In manchen Situationen kann ich nur kurze, klare Ansagen erfassen.  Mir ist es dann völlig unmöglich irgendetwas anderes als wohlwollend zu erkennen“

– kannst du mir in langen Tiraden immer wieder vorwerfen dein Wohlwollen nicht zu erkennen

oder

– mich dein Wohlwollen in kurzen, klaren Aussagen erfahren lassen.

Wie du reagierst hängt von deinem Wollen oder Können ab.

Es spielt keine Rolle ob du es gegebenenfalls nicht willst oder kannst, so lange ich kein Wohlwollen erkennen kann, so lange macht es keinen Sinn mich deinen Aussagen aus zu setzen.
Keinen Sinn für dich und keinen Sinn für mich.

 

25 Kommentare zu „Wissen ist nichts wenn wir es nicht sinnvoll nutzen.

  1. Zwei Sturköppe unterhalten sich… im Grunde genommen macht ihr beide das gleiche.
    Der eine will es kurz, der andere bekommt es nicht hin.
    Beide wollen aufeinanderzugehen, aber jeder in seinem Tempo.
    So wird das nix.

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        1. Du schreibst: „beide wollen aufeinander zugehen“

          ich schreibe: „es macht keinen Sinn mich deinen Aussagen aus zusetzen“ – das ist ein sich vom anderen entfernen

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        2. Auch ich habe zwei Möglichkeiten:

          Ich kann mein Wissen um dein Problem ignorieren und dir vorwerfen mich dein Wohlwollen nicht erfahren zu lassen

          oder

          ich nutze mein Wissen und schütze mich, uns beide vor einer Situation in der die Katze sich in den Schwanz beisst.

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  2. …wir können kaum beeinflussen, wie andere ihr Wissen nutzen. Wir können jedoch, jederzeit, beeinflussen, wie wir unser Wissen nutzen. Und ich glaube, wir sind gut beraten, wenn wir genau das tun. (G.Z. / 27.01.2012)

    Mädels…..ihr jagt heute die Gedanken durch meinen Kopf wie ein Wirbelsturm. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, wenn sie sich wieder setzen……..

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    1. „Wir können jedoch, jederzeit, beeinflussen, wie wir unser Wissen nutzen. Und ich glaube, wir sind gut beraten, wenn wir genau das tun.“

      Genau das tue ich.

      Wie war das nochmal: um zu wissen was ich will muss ich wissen wer ich bin?

      Hier weiss ich wer ich bin, wie ich funktionniere.
      Ich weiss was ich will und was ich nicht will.

      Wenn es aktuell ist, ist auch das Wissen da und ich kann es benennen.

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  3. Ich glaube, dass sowohl die Objektivität als auch die Gerechtigkeit stark leiden können, wenn man, allein, den Grad seiner Zuneigung darüber entscheiden lässt, auf welcher Seite man steht.
    (G.Z. / 27.01.2012)

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    1. Hallo Hexenfire,
      ich glaub nich, dass es um einen „Grad der Zuneigung“ geht.

      Ich hab Haruki gerade nich da, aber frei zitiert hat er folgendes geschrieben:
      „wer es versteht, dem braucht man es nicht erklären;
      wem man es erklären muss, wird es nich verstehn“

      LG
      Thamoa

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      1. Nun, wenn das Alles sein sollte, was Haruki dazu sagt, dann widerspreche ich dem 2. Teil diese Spruches aus Erfahrung.

        „wer es versteht, dem braucht man es nicht erklären“

        dies ist sicher einleuchtend“

        „wem man es erklären muss, wird es nich verstehn“,

        …..wenn das so wäre, dann brauchten wir keine Lehrer, keine Erziehung, keine Bildung, dann hättest Du diesen Satz, wozu sollte er denn geschrieben worden sein, nie gelesen und etwas daraus gelernt.
        Ich erfahre jeden Tag, dass ich selbst, und auch die anderen, sehen lernen können, Und: dass wir einander dabei helfen können!

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        1. Hexchen, ich weiß nicht wer dieser Harukin ist, ich kenn nur Kawasaki. Trotzdem geh ich konform wenn ich zugrunde lege, dass hier ein „Verstehen“ aus vorhandenem Wissen, gemeint ist.

          Wenn wir also, mit all unserer Lebenserfahrung, eine Lebenssituation trotzdem nicht erfassen, dann hat uns unser individuell gelebtes Leben auf Gleisen durch die Zeit gebracht, an denen es, für eine solch bestimmte Tour, keinen solch bestimmten Bahnhof gab.
          Das muss dann nicht unbedingt eine very-important-special-Tour sein. Das kann einfach ein ganz banaler Grünstreifen am Rande der letzt gestellten Weiche gewesen sein. Aber man hat eben selber nie erfahren, dass es dieses Grün gibt.

          Dann Festlandsleuten erklären zu müssen, dass es eine Art Insel sein könnte, fällt jedem schwer, der von solcher Insel kommt…

          Hab ich nun zum Verständnis beigetragen? Oder nur weiteres Unverständnis erzeugt?
          😉

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        2. „wenn ich zugrunde lege, dass hier ein „Verstehen“ aus vorhandenem Wissen, gemeint ist.“

          ….genau hier beginnt mein Unverständnis…für Menschen, die Wissen und Verstehen statisch betrachten, denn genau das ist es nicht. Alle Entwicklung, alle Energie strebt danach, diesen Punkt zu überwinden. Was also macht es für Sinn, diesen Punkt in der Form festhalten zu wollen, dass seine Feststellung zeigt, dass das sinnlos sein soll, zu überwinden. Dass es die Möglichkeit, dafür, nicht für alle gäbe.
          Übrigens glaube ich, dass es mehr auf das Verstehenwollen ankommt als auf das Verstehenkönnen. Darin liegt der Anfangspunkt, die Stagnation zu überwinden.

          Wenn ich alle anderen, auf ihr Verstehenkönnen, reduziere, beweise ich genau das, was ich ihnen unterstelle: (Selbst)nichts zu verstehen. (G.Z. / 01.02.2012)

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        3. …füge eine weitere Überlegung in deine Rechnung ein:
          Empfundenes Unverständnis steht wohlwollend und dankbarer Erklärungsversuch gegenüber.
          Erklärung erfolgt.
          Unverständnis bleibt bestehen.
          Erklärung zur Erklärung folgt – Unverständnis erweitert sich.
          Erklärung verbindet sich mit erklärung zu umfassender Erklärung.
          Unverständnis ratlos.
          Wohlwollen tauscht Platz mit Ungeduld.
          Erklärung tauscht Platz mit Unverständnis.
          Unverständnis erklärt.
          Erklärung verliert Klärung.

          Preisfrage: Was bleibt?
          Richtige Antwort: Er

          *Carlderschmunzelnmuss**

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        4. …solch ein Blödsinn!!!!! grinsen muss, – und sowohl Deinen Ernst als auch die Provokation sehen kann. Ja, treib`s ruhig auf die Spitze. Manchmal ist genau das die richtige Methode, den anderen dann plötzlich ein Fenster im Nebel zu öffen. Wenn das so abläuft, dann hat wohl vor allem der Erklärende zu lernen. Was nicht heißt, dass das nicht, genau, so oft abläuft…….doch was beweist das????? die Richtigkeit, dass Erklärungs sinnlos ist oder die Unfähigkeit des Erklärenden dieser Aufgabe gewachsen zu sein…..ja, ich weiß, das klingt jetzt erst arogant….was ich meine ist: dass Gedanken sehr wohl unverständlich klingen können, wenn ich sie mit meinen, vielleicht nur mir verständlichen, Worten formuliere,- dass ich mich als Erklärender oder Lehrender auf die Aufnahmemöglichkeiten einstellen muss, die der Empfänger hat (das muss der Sender wissen, verstanden haben), damit ich es ihm mit seinen Worten sagen kann.
          Siehst Du welche Themen sich allein in diesem Umfeld ergeben?
          -Entwicklung
          -Vertrauen
          -moralische Intelligenz
          -Vor leben nicht nur quatschen
          -fördern
          -heraus fordern
          -ermutigen
          -bestärken
          -Definition von Macht und Größe
          Dieses Feld umspannt das ganze menschliche Miteinander
          Genau hier wird ganz viel Energie fehl geleitet, sprich: vergeudet.

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        5. Nur zu deinem letzten Satz hier:

          …es gibt ihn ja, den Spruch, der von den Perlen erzählt, die vor die Säue kullern… Und manchem mag es wirklich so erscheinen, selbst mir, und auch nicht selten.
          Trotzdem, niemals war auch nur ein einzig geschriebener Buchstabe, niemals auch nur ein einzig gesprochenes Wort, je vergeudet!
          Ein jeder der versucht, sich selbst, oder auch anderen nur, die Welt zu erklären, erschafft, was unser Leben, Lieben und Leiden in Bewegung, und somit in Entwicklung, hält:
          Die Bewegung selbst!

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        6. ach und noch was, mein Alter: Du erklärst mir und ich erkläre Dir (damit wir auch schön bei unserem Ausgangspunkt bleiben), und Dir würde doch wohl nicht im Traume einfallen, daraufhin zu behaupten, wir verstehen nichts……….

          Erklären ist doch nichts anderes als das Beleuchten von Gedanken, um sie dem anderen sichtbar und klar zu machen. (G.Z./ 02.02.2012)

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