Adventskalender – 23. Türchen – Vom Sein und Werden

Es hatten 23 unter euch meinem Aufruf Folge geleistet, ein Zitat hatte ich mir für den Heiligabend aufbewahrt und so war für den heutigen Tag eine Lücke entstanden.  Ein Türchen freier Tag?  Ein verführerischer Gedanke.

Wir haben den Abend außer Haus verbracht und kurz vor Aufbruch bat ich meine Schwägerin mir ein Zitat zu schenken – hier was Antonia mir mit auf den Weg gegeben hat:

„Wer glaubt etwas zu sein

hat aufgehöhrt etwas zu werden“

 

Da drängt sich die Frage auf „Was bin ich?“ – ein viel zu weites Feld das den Rahmen hier sprengen würde.

Meine Türchen sind Jahresrückblick, also sollte die Frage sowas sein wie „Was sehe ich wenn ich meinen Jahresrückblick 2011 mit dem von 2010 vergleiche, gab es Entwicklung?“

Es hat sich sehr viel in meinem Leben verändert.  Falsch, ich habe sehr viel in meinem Leben verändert.

Ich war keine Marionette sondern habe mein Leben aktiv mitgestaltet.

Ich bin ausgezogen.  Drei Worte die vieles beinhalten – ich habe mich von meinem Ehemann getrennt, habe meinen langjährigen Wohnort verlassen, ein Haus gekauft.

Im Büro gab es Veränderungen.

Beziehungen haben sich gewandelt, die zu meinen Kindern, vor allem zu meinem Federchen.  Beziehungen zu Bekannten bzw. Freunden auch, die einen haben sich vertieft, andere sind lockerer geworden und dann gab es die die sich als nicht wirklich existent heraus stellte.

Neben den äußerlichen Veränderungen gab es auch inneren.

Ich durfte vieles lernen… und jede Antwort barg eine neue Frage.

Ich gewann neue Einsichten… und jede öffnete der nächsten den Weg.

„Wer glaubt etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden“, gilt der  Umkehrschluss?

Ich bin unterwegs, ich bin im werden also bin ich nichts?  Nein, das glaube ich nicht, ich bin, aber ich bin nicht fertig… und werde es nie sein – der letzte Ring, ich will ihn beginnen.

Ich wünsche dir, lieber Leser, mit Freude, Ausdauer und Kraft unterwegs zu bleiben.

Bis morgen, bzw. bis gleich

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12 Kommentare zu „Adventskalender – 23. Türchen – Vom Sein und Werden

  1. Meine liebe Bisou,
    ich nutze dieses Türchen, um dir / euch ein wundervolles Weihnachtsfest zu wünschen.
    Wie du merkst, bin ich doch schon gestern zurück gekehrt, aber das kann ich dir ja dann in Ruhe erzählen. 🙂
    Ich drück dich jetzt einfach ganz feste.
    Egal wer du bist oder noch wirst: genauso bist du richtig.
    Herzlichst
    Kerstin

    PS: Als ich in Bayern in einem Cafe sass und las, sprangen mich folgende Zeilen an: „Egal für welchen Weg du dich entscheidest, der richtige Weg ist immer der unter deinen Füssen. Gehe ihn achtsam und mit ganzem Herzen.“ Und das ist genau das, was ich dir für 2012 wünsche 🙂

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      1. Das führt er, da bin ich ganz sicher 🙂

        Gestern bin ich kurzfristig mit meiner Tante zu meinem Onkel ins Krankenhaus/Altenheim gefahren.

        Mir fällt gerade ein: was machst du denn an Silvester?
        Irgendwie habe ich Lust was anderes zu machen als in den letzten 4 Jahren 😉

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