Adventskalender – 7. Türchen – Von Leidenschaft

Dass Karin, mein „Hundecoach und viel mehr“, mir nichts Besinnliches für den Adventskalender schenken würde war mirklar, aber mit einem solchen Zitat von Heinz Rühmann hatte ich dann doch nicht gerechnet:

„Mann kann auch ohne Hund leben,

aber es lohnt sich nicht“

Ich habe eine Weile gebraucht mir dieses Zitat vertraut zu machen, mich in dieser Aussage zu finden.  Willkommen hinter dem 7. Türchen.

Karin ist mit Leib und Seele Hundezüchterin, -liebhaberin, -freundin und ihr Zitat drückt aus was sie lebt: ihre Leidenschaft.

„Mann kann auch ohne Leidenschaft leben, aber es lohnt sich nicht“… Jetzt bin ich ganz bei mir und meinem Jahr 2011.

Leidenschaft, ich durfte ihr so oft begegnen:

– R. die ihre berufliche Laufbahn änderte um vermitteln zu können woran sie glaubt
– K. die auf dem Weg ist sich aus ihrer Leidenschaft ein zweites Standbein zu schaffen,
– Tit loup der trotz Unfall und Op sein Ziel an der Militär Academie aufgenommen zu werden verfolgte und erreichte,
– Federchen die müde, manchmal erschöpft vom Praktikum heimgekommen ist und doch lächelte,
– A. die endlich einem Job nachgehen kann der ihr Freude macht,
– T. der seine Arbeitsstelle aufgegeben hat um etwas neues, eigenes auf zu bauen,
– M. und M. die auch gekündigt haben und sich auf Weltreise begeben haben,
– …

So könnte ich hier noch eine weile fortfahren auf zu zählen.

All diese, ihre Leidenschaft lebenden Menschen haben einiges gemeinsam: sie haben dafür sichere Ufer aufgegeben, nehmen Anstrengung in Kauf, leben Zielorientiert und sie strahlen Zufriedenheit aus.

Es tut gut von Menschen umgeben zu sein die ihre Leidenschaften leben, es ist als setzten die erforderten Anstrengungen Kapazitäten frei die sich auf ihr Umfeld übertragen.

Mit Leidenschaft leben hatte auch ich mir auf meine Fahne 2011 geschrieben und ich wünsche dir, lieber Leser, der mich heute bis hier begleitet hat, deine Leidenschaft wieder zu entdecken oder sie weiter leben zu können.

Bis morgen 🙂

30 Kommentare zu „Adventskalender – 7. Türchen – Von Leidenschaft

  1. aaaaaaaaaaaaaahhhhh….ich will endlich wieder aufs böööööööötchen!!!
    hihi das ist übrigens auch so ne herz sache…ich glaube niemand aus unserer familie versteht uns damit:-), aber wurscht! das herz siegte und der plan 2012 hängt in der küche! alle 14 tage jupieieiiii!

    Gefällt mir

  2. ich hatte einmal gesagt …ohne Mann kann ich leben ,aber ohne Hund nicht ……..schaun wir mal 🙂
    ja und das im Berufsleben zu machen was einem Spass macht das nenne ich heutzutage Glück ……ich habe das Gefühl ,ich lebe jeden Tag auf’s neue und der Morgenhimmel hat immer eine andere Farbe,was mich mit unendlicher Zufriedenheit und Dankbarkeit erfüllt ,selbst wenn es ganz früh am morgen ist … ja es ist wohl Leidenschaft die sich dabei entwickelt….. naja wer hat schon sex Auto’s und sex Kerle :-):)

    Gefällt mir

  3. Seiner Leidenschaft zu leben erfordert zu allererst einmal zu erkennen, zu wissen, was denn die eigene Leidenschaft ausmacht. 

    Etwas, das sich mit dem simplen Begriff „Hobby“ umschreiben lässt, ist sicher nicht mit der Leidenschaft gleichzusetzen, für die man (s)ein bisheriges Leben aufgeben würde oder sollte. 
    Und oft, so scheint es mir, will doch auch eine gewisse Reife erreicht sein um überhaupt erkennen zu können, dass da etwas im eigenen Leben in Schieflage geraten ist, und wie wichtig es denn sei, es zu verändern. 

    Dabei ist dann auch lange noch nicht gleich die sichere Gewissheit in einem selbst, welche Alternative man sich denn nun erwählen möchte. 
    So einfach ist es wohl auch nicht. 

    Mit einer Unzufriedenheit über das eigene Sein und einem daraus resultierendem Wunschdenken ist noch lange kein konkretes Ziel gesetzt. 

    „Ein Ziel zu haben, kann ein gutes  Ziel sein. “ 

    Vor vielen Jahren schrieb ich diese Worte einmal auf. Sie haben Bestand bis heute. Und sicher klingen sie schön, und sicher mag mancher dabei denken, sie seien plausibel, seien nachvollziehbar. 

    Aber keiner denkt dabei wie es wohl sein mag zwar zu wissen, dass man etwas ändern muss um in sich Leben zu spüren, aber nicht auch nur annähernd eine Ahnung zu haben, geschweige denn zu wissen, 
    WAS DENN ZU TUN SEI? 

    Nur zu wissen, Änderung tut Not, aber nicht wissen, in welche Richtung man den ersten Schritt tun möchte, sollte, vielleicht muss. 
    Was dann?

    Ein Ziel zu haben, kann ein schönes Ziel sein. Diese Worte schrieb ich auf. 

    „Kein Ziel zu haben, keine Richtung, und nicht wissen, wo man in sich danach suchen kann… 
    Das ist einfach nur grausam.“ 

    Diese Worte blieben immer nur Gefühl. 

    Glückwunsch denen, die ihr Ziel  verfolgten und erreichten. 
    Wenngleich ich auch dazu tendiere zu glauben, dass die eigentliche Schwierigkeit nicht darin liegt ein Ziel das man vor Augen hat, zu erreichen. 
    Die Schwierigkeit liegt darin, ein Ziel als solches zu erkennen. 

    Meinen Respekt haben die, die ihr Ziel suchten und fanden. Lange, bevor sie es auch erreichten. 

    Dir, Bisou, scheint das gelungen. 
    Du hast meinen Respekt. 

    Danke für deinen Blog. 

    Gefällt mir

    1. Das Schicksal derer mit dem kleinen „pro“… ich kopiere dir mal hier die Werbung hinein die du verpasst:

      Leidenschaft -77%
      Leidenschaft jetzt bis 77% günstiger durch Preisvergleich!
      http://www.preisvergleich.de

      Leidenschaft kostenlos Informieren & sparen!
      Leidenschaft – Finden Sie jetzt die besten Angebote!
      http://www.webmail.de/leidenschaft

      Billig wie nie leidenschaft kaufen
      Alle Infos zu leidenschaft hier billig kaufen!
      http://www.News.de/leidenschaft

      Du weisst es gibt für dich Gründe dafür, ich versuchte mal mit dir darüber aus zu tauschen

      Gefällt mir

      1. …ich kann nur hoffen, dass dein Hinweis auf „käufliche Leidenschaft“ mit einem Augenzwinkern daher kommt. So gesehen ist es eher eine Bestätigung, mich für das kleine pro entschieden zu haben.
        Für den Fall, dass da kein Augenzwinkern hinter stand, kommentiere ich es nicht.

        Deinen Schlusssatz kann ich weder verstehen, noch interpretieren.
        Danke für’s Gedanken machen.

        Gefällt mir

        1. Sind wir da wo du denkst ich würde dir sowas ohne Zwinkern hinein kopieren?…

          Ich schrieb es ja: „versuchte“ – und offensichtlich völlig gescheitert wenn bei dir nicht die geringste Erinnerung an das versuchte Gespräch geblieben ist…

          Gefällt mir

        2. „Wie soll ich wissen wo wir sind, wenn ich nicht weiß wo du bist?“ Klare Frage, klare Antwort.

          …dann gab es vielleicht schwerer wiegendes, das dann überlagernd wirkte?

          Gefällt mir

  4. Ich lese den Blog und mich stimmt er traurig.

    Wieso?

    Weil Du das Wort LEIDenschaft mit dem was ich tue, in Verbindung bringst.

    Aber danke fürs spiegeln… vielleicht ist es gar nicht so unwahr. Hatte es ja schonmal angedeutet, dass ich da achtsam mit mir sein wollte…

    Achso – die Bedeutung von Leidenschaft, die ich unterschreiben kann, hier:

    Ein heftiges Streben oder starkes Gefühl, das einen Menschen wie ohne eigenes Zutun überkommt. Die Leidenschaft kann einen Menschen »außer sich« bringen, in eine Ekstase. Sie kann ihn wie ein Zwang, eine Sucht, ein Laster beherrschen. Sie kann ihn in eine Einseitigkeit treiben, unter der er tatsächlich leidet, und das nicht nur wegen ihrer oft schädlichen Folge. Oft kann man sich ihre Wirkung und Macht sowenig erklären wie bei einer Besessenheit. Diese Beziehung der Leidenschaft zum Leiden sowohl wie zum Gefühl eines Ausgeliefertseins wird auch in den Fremdwörtern »Passion« (Leidenschaft, Leidensweg) und »passiv« ausgedrückt. Tatsächlich gilt jede Leidenschaft nicht nur dem Ziel, auf das sie gerichtet zu sein scheint. Sie erwirbt ihre Heftigkeit aus Zusammenhängen, die nicht mehr bewußt sind, und wirkt deshalb wie eine fremde Macht. Ihr Ziel ist eine Art Ersatz für Befriedigungen, die aus irgendeinem Grunde als unerreichbar oder unzulässig gelten. Gute Beispiele dafür finden sich bei den Leidenschaften von Sammlern. Zugleich gewährt sie durch ihre Heftigkeit die Möglichkeit starken Erlebens. Noch in dem Leiden, das sie verursacht, drückt sich ein Triebbedürfnis aus, eine Art Masochismus. Sie zeigt, daß uns Reize selbst dann, wenn sie Unlust mit sich bringen, manchmal noch eher erwünscht sind als friedliche Geborgenheit und ruhige Gewohnheit.

    Gefällt mir

    1. War versucht dir fürs Verstehen andere Übersetzungen hier hinein zu schreiben… aber ich habe deren Ursprüngliche Bedeutung gegoogelt und auch diese könntest du dir negativ schreiben.

      Ich lebe 2011 und es ging um etwas positives. Schade dass es bei dir nicht so ankommen konnte.

      Gefällt mir

      1. Ich weiss um deine Botschaft…

        Das andere war aber etwas stärker. 😉

        Dennoch: es ist alles so ok wie es ist.

        Auch wenn es mich im ersten Moment traurig stimmte, schon im zweiten Moment weiss ich, wie gut es ist. Also positiv 😉

        Gefällt mir

        1. Für mich ist es einfach eine gute Reflektion, so draufzuschauen und immer wieder zu prüfen, ob aus der LIEBE fürs Fotografieren oder der Begeisterung keine Besessenheit (also Leidenschaft) wird. Und du weisst: ich hatte das Thema mit der Anerkennung ja schonmal angesprochen.

          Bitte lass es so wie es ist.
          Es ist wirklich gut so! :yes:

          Gefällt mir

  5. Muss ich etwas mit Leidenschaft tun, was ich einfach nur gerne tue? Mir fallen zwar noch ein paar Dinge ein, die ich in meinem Leben gerne noch realisieren würde, aber es genügt mir, sie als Ziel vor Augen zu haben … *lächle* … allen anderen voran der Wunsch nach einem Hund!

    Gefällt mir

  6. Mich hier noch einmal mit einem Fragezeichen in den Augen zurück melde:
    Verstehe die jetzt aufgeflammte Diskussion um den Begriff Leidenschaft nicht wirklich. Natürlich beinhaltet er das Wort Leid, trotzdem begegnet er mir in unserer Sprache höchst selten, eigentlich nie, mit negativen Besatz. Leidenschaft an sich, etwas leidenschaftlich zu tun, sich leidenschaftlich zu zeigen,… Ich käme nie auf den Gedanken es mit Besessenheit zu verwechseln oder gar gleich zu setzen.
    Die zitierte Definition von Kerstin weiter oben ist sicherlich anwendbar aber eben so sicher völlig praxisfremd angebracht. Es müsste ja ein jeder sich beleidigt fühlen sobal ein anderer in sich, seine Leidenschaft für ihn entdeckt und diese kundtut.
    Sprache will nicht nur nachgelesen, sie will auch erfühlt und gelebt sein.

    Gefällt mir

    1. …ich hab jetzt wirklich mal in Wikipedia nachgelesen…und wenn ich das richtig verstanden habe, war Leidenschaft ursprünglich als etwas Unbeherrschbares, in der Nähe der Besessenheit angesiedeltes Gefühl gemeint…..etwas begehren, würde ich nicht so interpretieren wollen…..später scheint wohl aufgefallen zu sein, dass es für natürliches Triebempfinden kein nachempfindbares Wort gibt? Oder fällt Dir auf Anhieb eines ein? Gier ist ja auch schon die übersteigerte Form…also nahm man Leidenschaft….grins jetzt, da hält ja schon das Grundwort, den Durchschnittsbürger in Zaum….wär ja nicht schlecht, ohne den Schmerz…..klingts Dir genug nach gelebt……

      Gefällt mir

      1. „In der Nähe der Besessenheit“ das zeugt doch schon von unterschiedlicher Bedeutung. Darum gings ja eigentlich als Diskussionsgrund.
        Lass gut sein, und danke Gudrun, fürs bemühen und antworten.

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s