Mein "Und täglich grüsst das Murmeltier" oder vom Stolperkanten erkennen.

Mein „Und täglich grüsst das Murmeltier“ oder vom Stolperkanten erkennen.

Wieder reingefallen,
gefallen,
weh getan.
Werde nicht liegen bleiben,
will aber endlich wo anders aufstehen…

Schon klar, ich muss genau dort weiter machen wo ich stehe.  Muss lernen die Stolperkante zu erkennen und zu umgehen.

Seit Jahren gelingt es mir in diesem einen Fall nicht, wie finde ich heraus weshalb?



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16 Kommentare zu „Mein "Und täglich grüsst das Murmeltier" oder vom Stolperkanten erkennen.

  1. Endlich habe ich gefunden, was ich suchte…

    1.
    Ich gehe die Strasse entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich falle hinein.
    Ich bin verloren…
    Ich bin ohne Hoffnung.
    Es ist nicht meine Schuld.
    Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

    2.
    Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich tue so, als sähe ich es nicht.
    Ich falle wieder hinein.
    Ich kann nicht glauben,
    schon wieder am gleichen Ort zu sein.
    Aber es ist nicht meine Schuld.
    Immer noch dauert es sehr lange,
    herauszukommen.

    3.
    Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich sehe es.
    Ich falle immer noch hinein…
    Aus Gewohnheit.
    Meine Augen sind offen.
    Ich weiß, wo ich bin.
    Es ist meine eigene Schuld.
    Ich komme sofort heraus.

    4.
    Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich gehe darum herum.

    5.
    Ich gehe eine andere Strasse.

    Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
    Sogyal Rinpoche

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  2. Es ist nicht leicht, jede Stolperkante zu meiden, jedes Hindernis zu umgehen. Wenn wir uns aber wider besseres Wissen in etwas fallen lassen, möchten wir vielleicht lernen, damit umzugehen 😉

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  3. „Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, daß sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht, daß er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er von Ziel besessen ist. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.“

    Hermann Hesse, Siddhartha

    Stolpersteine liegen doch überall auf jedem Weg rum. Es hängt von unserer Flexibilität ab, diese zu umgehen oder eben einen anderen Weg zu suchen. Kein Weg führt starr gerade aus zum Ziel. Und selbst das Ziel, das wir uns gesetzt haben, sollte immer wieder korrigiert werden. Ebbe und Flut ist das Leben.

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