… und dann war Libyen ganz nah.

 

… und dann war Libyen ganz nah.


Freitag  – ‘tit Loup

“Ich breche die Uni ab,  melde mich bei der Armee. 

Am liebsten möchte ich mich als Pilot ausbilden lassen, sonst eine Offizierslaufbahn einschlagen.

Aufnahme Prüfungen sind Ende Juni.”

 

Samstag – Nachrichten

“Belgische F-16 im Einsatz in Libyen”

 

 

36 Kommentare zu „… und dann war Libyen ganz nah.

        1. Vor Zwei Jahren habe ich es ihm ausgeredet, diesmal habe ich es nur zur Kenntniss genommen.

          Nachrichten gesehen? Keine Ahnung. Ist doch „nur ein Kriegsschauplatz mehr“

          Die Belgische Armee ist auch im Kosovo, Libanon, Tschad, Congo, Afganistan,… da spielt es für ihn keine Rolle ob Libyen noch dazu kommt.

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  1. Sein Land verteidigen – eigentlich eine gute Sache.

    Als Kanonenfutter für irgendwelche politischen Machtspielchen herhalten – einfach nur schei**e!
    Jahrzehntelang haben die `Mächtigen‘ diesen Irren gehätschelt, kam ja auch genug Geld rüber dabei auf die eine oder andere Art.
    Nun wissen sie nicht wie sie die Geister die sie riefen wieder loswerden sollen und opfern ohne mit der Wimper zu zucken die Söhne ihres Landes für ihre eigene Dummheit und Gier!

    Ich hoffe ihm gehen rechtzeitig die Augen auf.

    Halt dich….

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    1. „Sein Land verteidigen“? Nein, darum geht es überhaupt nicht. Belgien empfinde ich als in keiner weise bedroht (wenn nicht von sich selber)

      Sie tragen heute so nette Namen wie „Friedens Truppe“ und gehen ins Ausland

      Danke fürs halten

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  2. Hmm… für Mutter sehr schwer …
    für ihn vielleicht sein Weg !? …
    Ich drück einfach mal die Daumen dass er die Aufnahmeprüfung nicht besteht… :)damits dir nicht schlecht geht :O) …

    Und zum ersten Kommentar von Evchen sag ich nur :
    „DUMM IST NUR DER DER DUMMES TUT“
    und ganz bestimmt ist sein Land verteidigen nichts Dummes … oder????
    *geht mir grad die Kappe bei hoch“

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    1. als mutter wünsche ich ihm den weg gehen zu können den er für sich ausgesucht hat
      als mutter wünsche ich ihm das er ihn nicht gehen kann

      es ist gut dass das leben der kinder nicht in den händen ihrer Mütter liegt

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  3. ..manchmal bin ich ganz froh nicht mutter geworden zu sein ……

    aber es muss ihn stark beschäftigen dieser wunsch nach der armee,ich wünsche ihm einen ständigen schutzengel ,vielleicht arbeitet er ja schon bei der prüfung für ihn ……….

    ich bin sicher er wird seinen weg gehen …er ist euer sohn !!!

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  4. Keine Frau wird ihm das ausreden wenn er es einmal öffentlich ausgesprochen hat. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass eine Frau sogar Motivationsschub war. 
    Wenn da überhaupt etwas seine Entscheidung beeinflussen kann dann ein paar Gespräche mit aktiven und exSoldaten. Kaum einer mit ein bisschen Verstand würde ihm dazu raten, einen Dienstweg bei kämpfenden Truppen einzuschlagen. Ein Besuch in entsprechenden Abteilungen von Spitälern, in denen Amputationspatienten betreut werden wäre sicher von Interesse. Und für den Fall, dass der kleine Wolf unter übersteigertem Selbstbewusstsein leiden sollte, von wegen „mir passiert schon nichts“ solltest du vielleicht völlig unvermittelt in seinen Schritt greifen und so hart zudrücken wie du nur kannst. Danach frag ihn ob er sich je hätte vorstellen können, dass ihm so etwas passiert…
    Pilot werden ist auch möglich ohne militärische Abzeichen am Revers zu tragen. Und wenn es um Mann werden oder Abenteuer gehen sollte, wie wärs mit Buschpilot in Australien? Fliegende Ärzte vielleicht? Beine amputieren ist sicher besser als Beine amputiert zu bekommen…
    Und dann möchte ich (Fallschirmjäger a.D.) zu einigen Stimmen hier, aus persönlicher Perspektive gern noch anmerken, unter „mein Land verteidigen“ verstehe ich wirklich etwas anderes. 
    Kein Krieg ist es wert ihn erlebt zu haben. Keiner! 

    Alles Gute. Dir, deiner Familie sowieso und dem kleinen Wolf im Besonderen.

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    1. Ich habe es ihm vor zwei Jahren ausgeredet.

      Das es jetzt noch immer oder wieder da ist sagt mir dass der Wunsch diesen Weg zu gehen tief in ihm sitzt.

      Es gibt zwei möglichkeiten:

      – ich setze alle Hebel in bewegung ihn ein weiteres mal davon ab zu halten und werde, auch wenn er es nie wieder erwähnt, in seinen Augen sehen dass ich ihn davon abgehalten habe „seinen“ weg zu gehen

      – ich respektiere seine entscheidung – in aller konsequenz

      Vielleicht bin ich lieber nur noch fünf Jahre die Maman eines erfüllt lebenden jungen Mannes als dreisig Jahre die eines tief im inneren unzufriedenen der mit einem permanenten „hätte ich damals“ im Kopf lebt.

      Das jetzt ist „seine chinesische mauer“ und es wäre egoismus ihn zurück zu halten.

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  5. Niemand redet davon dass es wert ist einen Krieg zu erleben …
    jedenfalls sagte ich es so nicht :O) …

    niemand will dass !!!
    Aber niemand sollte jemanden als „dumm“ bezeichenen wenn er diesen Weg gehen will…
    Seh ich so … zwinge ja auch niemandem meine Meinung auf … :O) …
    LG RONI :O)

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  6. Ich kann nur sagen, ich war froh, als mein Sohn ausgemustert wurde und das endgültig und er später auch keine Berufsausbildung über die Armee anstreben konnte…heute studiert er und ist sicher über diese Entscheidung nicht böse…
    Calder hat sicher die besten Argumente ..aber, sie müssten auch ankommen
    drück dich mal

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  7. Wer hat ihm gesagt, dass man die Uni nur abbrechen darf, wenn man zum Militär geht ;)?

    … als Mutter von 2 Söhnen bin ich heilfroh, dass sie „nur“ Zivildienst leisten wollten und ihre Abenteuerlust sich in Grenzen hält. Motorrad- und Backpacker-Touren machen mir Bauchschmerzen genug. „Zur Kenntnis nehmen“ genügt … was sie mitteilen wollen, ist der Wunsch nach einer eigenen Identität.

    „Unsere Kinder gehören uns nicht. Wir dürfen Ihnen unsere Liebe geben, nicht aber unsere Gedanken.“ (Khalil Gibran)

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    1. Ich werde ihm nie ein grösseres Geschenk machen können als das er selber sein zu dürfen.

      „Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als Lebende Pfeile ausgeschickt werden.“ auch K. Gibran

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