Weisheiten die 17.

Weisheiten die 17.

Sprichst du mit jemandem der dir nicht zuhört…

… halte den Mund.

Afrikanische Weisheit

41 Kommentare zu „Weisheiten die 17.

  1. Ich überlege mir Gründe, weshalb mir jemand nicht zuhören wollen würde…..da gibt es jede Menge….ich würde wohl danach Ausschau halten….. und nicht nur nach den Gründen, die ich dafür liefere, sondern auch nach denen, die er vielleicht hat. Und man kann sicher gut den Mund halten, während man darüber nachdenkt….geht sicher besser 🙂

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    1. Bei nicht zuhören „wollen“ fiele mir das Schweigen leicht.

      So lange aber ein Mensch mir vermittelt er würde wollen, er es aber nicht kann, so lange suche ich nach Wegen. Vermutlich sollte es immer bei einem einzigen Versuch bleiben.

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      1. Du stößt hier einen Gedanken bei mir an, den ich schon länger beobachte: inwieweit muss man respektieren, dass ein anderer Mensch nicht kann? Steht uns das Recht zu, ihm zu beweisen, dass er doch kann?
        Ich entwickle inzwischen arge Zweifel… nicht dazu, es überhaupt zu versuchen, sondern gar nicht aufzuhören damit. Ich kann einen Menschen herausfordern, an ihn glauben, ihn unterstützen. Ich denke an Kerstins Geschichte über die blinde Frau. Dort half das alles der blinden Frau.
        Wem würde es in Deinem Falle helfen? „Er kann es nicht“, sieht danach aus als wolltest Du ihm helfen, es zu können? Wozu? Damit er es kann?
        Warum muss er es können? Ist es wichtig für ihn? Ist vielleicht wichtig für ihn, dass er es eher nicht kann?

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        1. Ich kann einen Menschen herausfordern, an ihn glauben, ihn unterstützen so lange er das selber möchte. So lange er an sich glauben kann, so lange möchte ich versuchen diesen Glauben nicht auf zu geben. So lange der andere mir vermittelt es sei ihm wichtig mich zu verstehen (das zuhören ist der weg dorthin) so lange ist es auch mir wichtig.

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        2. Ja, verstehe. Mann, oh Mann…………..heißt das also, wer nicht kann, sollte aufhören, zu vermitteln, dass er will? Wenn er das nicht tut, fordert er den Kämpfer heraus, nicht aufzugeben? Es ist ja durchaus nicht so, dass man nicht will, was man nicht kann. Auch wenn das oft so gesehen wird. Und da ich selbst ein Kämpfer bin, hatte ich bis noch vor Kurzem ein arges Problem damit, von dieser Sichtweise Abstand zu nehmen. Dieser Art Kampf….ich hab sie selbst gekämpft….ich bin nicht sicher, ob ich Dir zeigen soll, was ich sehe…ich bin auch nicht sicher, ob ich richtig sehe. Wenn Du es wissen willst, frag micht. Ich möchte Dir nicht Dinge sagen, die Du gar nicht wissen willst.

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      1. ja, Lyra, vermutlich gibt es Menschen denen nicht zugehört wird weil sie sich nicht mitteilen sondern nur reden um des redens willen oder um eigene Gedanken besser ordnen zu können…

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        1. Wenn es ums verstanden werden geht, ja, dann besteht ein Problem an dessen Lösung wohl beide arbeiten müssen um aus eingefahrenen Verhaltensmuster heraus zu finden.

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    1. Wer nicht zuhört kann nicht verstehen.

      Manchmal sehne ich mich so sehr nach verständniss und ja, dann habe ich das Gefühl mich mitteilen zu „müssen“ und das schweigen fällt mir sehr schwer.

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  2. Zuhören heisst…

    … eine Tür öffnen
    … Raum geben
    … ganz beim anderen sein
    … Leben ermöglichen
    … wahrnehmen, was nicht ausgesprochen wurde
    … weiter sehen, als es den Anschein hat
    … an den anderen glauben, wenn er es selbst nicht tut
    … den anderen annehmen wie er ist
    … sich berühren lassen
    … schweigen können
    … sich nicht von dem beherrschen lassen, was man sagen möchte
    … sich selbst in Frage stellen
    … etwas riskieren
    … das Überraschende annehmen
    … auf sich selbst hören

    Zuhören ist ein Abenteuer!

    Habe ich mal irgendwo im www gefunden und mir kopiert.
    Es fiel mir gerade ein, als deinen Blog las.

    Mal gelingt es mir gut,
    mal bin ich wichtiger 😉

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  3. Ich hab mich am 13.09.2000 von den Menschen die mir nie richtig zugehört haben …
    :O) … und seitdem ist mir ein solcher Menschenschlag noch nicht wieder über den Weg gelaufen …
    liegt vielleicht daran dass ich mir nun sehr überlege mit wem ich rede… 🙂
    *drückd ich mal*

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  4. ich sage und mache es so:
    Hörst du mir nicht zu, höre ich dir nicht zu
    Lese gerade ein Buch über gewaltfreie Kommunikation
    Das wichtigste:
    die eigenen Bedürfnisse kennen und mit Empathie dem anderen zuhören
    „Die meisten die glauben empathisch zu sein sind es nicht“
    steht da
    Zu oft geht es in unseren Gesprächen um Schuldzuweisung und Bewertung
    Wir urteilen anstatt zu verstehen
    gruß
    martin

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  5. wir kommunizieren meist auf der sachlichen Ebene anstatt auf die emotionalen Informationsinhalte zu achten
    ich reagiere oft emotional, was bei anderen meist Abneigung hervorruft und man meint das wäre unsachlich
    ich glaube, dass man den sachlichen Inhalt besser versteht, wenn man auch auf emotionaler Ebene kommuniziert
    wenn man aber seine eigenen Bedürfnisse nicht kennt und nicht nennt, weiß man auch wenig mit denen der anderen umzugehen
    Selbst positive Urteile wie Lob sind selten mit echter Wertschätzung verbunden
    Heute zählt nur noch Wissen, der sachliche Inhalt
    Jeder weiß alles besser
    aber von den Emotionen haben wir keine Ahnung
    ich finde Emotion viel wichtiger als Verstand
    Emotion macht uns verständiger
    Deshalb habe ich ein Problem damit Lob anzunehmen
    Ein Lob will oft manipulieren
    Es ist oft pauschal und hat wenig Information für den Gelobten
    Literatur (Quelle):
    Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation

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