15. Türchen: "Aggression"

Die Versuchung war groß mich in der zweiten Hälfte deines Angebots zu bedienen. 

Ich habe es aus zwei Gründen nicht getan, zum einen weil die erste Hälfte die war die dir spontan für mich eingefallen war und dir somit wohl wichtiger, zum anderen weil mein Adventskalender zum wachsen dient und das kann ich besonders gut wenn ich mich Herausforderungen stelle.

 

Welches es sein würde stand außer Frage, jenes welches mich 2010 eingeholt, erstaunt, verwirrt, bestürzt hatte: Aggression.

 

Wann hatte ich zuletzt etwas getan in der Absicht einem anderen zu schaden?  Was habe ich für eine „Aggressions Geschichte“?

 

Eine immer und immer wiederkehrende Situation war, wenn meine Älter Schwester mir in allen Details erzählte wie meine Eltern mich in einer Mülltonne gefunden haben.  Fast vier Jahre Älter als ich, war sie mir im reden haushoch überlegen und meine mündlichen versuche sie zu stoppen scheiterten an ihrem Lachen.  Sie hörte immer erst auf wenn ich sie geschlagen habe… wofür ich dann von der Mutter geschlagen wurde und damit meine Schwester ihr Ziel erreicht hatte. 

Bösartiger als meine Schläge war ich, als es mir ein für allemal gelang sie mit einem Satz zum Schweigen zu bringen: „Lieber im schmutzigen Handtuch freiwillig aus der Mülltonne gefischt als 13 Monate nach unserem Bruder ungewünscht auf die Welt zu kommen“.  Ich wollte ihr weh tun und ich habe ihr weh getan.

 

Es gab auch die geballten Fäustchen zum Gedanken „Ich wünschte die Frau wär tod“

 

So waren mir aggressives Verhalten weder körperlich, noch verbal oder in Gedanken fremd.

 

Mit der Pubertät habe ich gelernt meine Standpunkte verbal zu verteidigen und viel wichtiger, ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass das Leben alles Schlechte irgendwann bestraft, dass ich mir an niemandem die Finger schmutzig machen muss.

 

Mit dieser Überzeugung konnte ich mich vor 35 Jahren von meinen Aggressionen befreien.  Den Gedanken jemandem mit Absicht weh tun zu wollen kannte ich nicht mehr… 

 

… bis 2010.

 

Es hat mit verbalen Aggressionen begonnen, ich habe beleidigendes gedacht und ich habe es dann auch laut ausgesprochen, wohl wissend, dass ich mein Gegenüber damit verletze. 

 

Dann hat sich meine Aggression Luft verschafft indem ich Geschrien habe.  Ich weiß zu gut was laut werden und schreien in einer Seele anrichten können und in mir drin ist unendliche Verachtung für diese schreiende Bisou.

 

Es steigerte sich so weit, dass es zum tätlichen Angriff überging.  Ich sehe mich wieder, Tränenüberströmt, wie ein kleines Kind mit geballten Fäusten auf den Körper meines Gegenübers trommelnd. 

 

Es war emotionsgeladene Aggression, die Reaktion auf eine gefühlte Bedrohung.  Selbstschutz. Wo ich geschrien habe wollte ich Beachtung, wo ich geschlagen habe war es Abwehr gegen eine gefühlte Aggression anderer.  Als sei meine Gewalt der einzige weg Gleichgewicht und Gerechtigkeit wiederherzustellen.

 

Hatte ich meinen glauben daran verloren, dass es eine wirksame Bestrafungsinstanz gibt?

 

Beim tätlichen Angriff ist etwas in mir kaputt gegangen.  Das Gefäß meiner Selbstachtung war zersprungen und die Scherben haben mich innerlich aufgeschlitzt. Es darf nicht sein, dass ich als erwachsene Frau, die Jahrzehnte ohne Aggressive Gedanken, geschweige denn Taten gelebt hatte in ein solches Verhaltens Muster falle.  Ich habe darauf geschaut wann es passiert, welche äußeren Auslöser ich damit verbinden kann und arbeite gleicher maßen an mir wie daran nicht wieder in bedrohliche Situationen zu geraten und wenn doch, sie so schnell wie möglich zu verlassen. Ich bin nicht mehr bereit mich in Bedrängnis und Notwehr Situationen manövrieren zu lassen.  Das verlangt große Aufmerksamkeit, Standhaftigkeit und Konsequenz.    Was in mir Aggressionen auslöst muss ich auf Abstand halten, was mich nicht berührt kann mich nicht provozieren.  Wer und was mir nicht gut tut hat in meinem Leben keinen Platz.

 

 

A propos Platz Herr Doktor Klöbner, sie lassen sofort die Ente zu Wasser!

Mit deiner Wortauswahl warst du, lieber Carlder, mir Herausforderung aber wie immer wenn du das warst, warst du mir auch hier Gelegenheit innerlich zu wachsen.   Mich hier so zu zeigen lässt mich sehr klein und schäbig fühlen aber es ist ein Schritt auf dem Weg zur Heilung.

31 Kommentare zu „15. Türchen: "Aggression"

  1. Ich komme aus einer Familie da hatten die Frauen immer „die Hosen“ an. Also mehr als gutmütige Ehemänner die erbarmungslos niedergeschrien wurden ohne Rücksicht auf Verluste. So wollte ich nie werden und so bin ich auch nicht geworden, was natürlich nicht nur an mir liegt, ich hab auch einen Partner der mich akzeptiert. Aber dieses „Schreien“ sehe ich heute auch anders, Schreien und Toben bedeutet ja auch Hilflosigkeit und Schwäche. Mutter und Oma hatten nicht aus Liebe geheiratet sondern aus Mitleid „weil das ein armer Kerl war“ und indem sie ihre Männer niedermachten pochten sie immer wieder auf Dankbarkeit. Sie hatten die „Macht“ an sich gerissen und waren damit überfordert.

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    1. Auch ich komme aus einer Familie in der geschrien wurde, später dann gab es noch einen Menschen der geschrien hat. In beiden Fällen folgte auf das Schreien körperliche Gewalt.

      Ich kann nicht damit umgehen angeschrien zu werden, es löst Angst in mir aus, und ich kann nicht damit umgehen selber zu schreien auch ich dachte mal „so will ich nie werden“

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  2. Bekam ich grad geschickt, paßt so schön:

    Mein heutiger Adventstipp: Laden Sie das Glück ein, Sie zu besuchen

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    glückliche Menschen sind gesünder und zufriedener, sagt die Forschung. Doch Glück ist nicht nur Glückssache. Sie können selbst eine Menge dafür tun, dass Sie Glück empfinden:

    Überlegen Sie, was einst Ihre Träume waren und was Sie davon erreicht haben oder noch erreichen wollen. Widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit dabei der Zukunft. Wenn Sie in einer unglücklichen Situation leben oder falsche Entscheidungen getroffen haben, suchen Sie nach Lösungsmöglichkeiten. Jeder von uns macht die Höhen und Tiefen des Lebens durch. Doch diese müssen Ihrem Glück nicht unbedingt im Wege stehen. Machen Sie sich immer wieder klar, dass die schwarzen Tage des Lebens bei Ihnen nur eine begrenzte Aufenthaltsgenehmigung haben. Gehen Sie davon aus, dass Sie es unter allen Umständen verdient haben, glücklich zu sein. Viele Menschen verhindern nämlich ihre Glücksgefühle, weil sie denken, es stünde ihnen nicht zu, glücklich zu sein. Verbieten Sie sich Gedanken wie: „Ich kann jetzt noch nicht glücklich sein, weil ich erst noch dies und das bewältigen muss!“ Erleben Sie den Augenblick und warten Sie nicht, bis die Chance, das Glück mit beiden Händen zu packen, vorbei ist.

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    1. Versuche:

      „Ich habe ein Recht glücklich zu sein, die schwarzen Tage haben nur eine begrenzte Aufenthaltsgenehmigung und es liegt in meinen Händen sie ihnen zu entziehen“

      Ob drei mal am Tag reicht? 😉

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      1. Hier geht es nicht um Henne und Ei.

        Es geht nur um ein dummes Huhn,
        es geht nicht vorrangig um das was von aussen kommt sondern um meine Gefühle. Ich schrieb z.b.von „gefühlter Bedrohung“. Es geht also nur um mich und mein Erleben.

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      1. Wenn wir immer wüssten ,was in unserer Kindheit zu finden ist ,würde keiner von uns so alt sein ,wie wir es heute sind ,das leben ist voller Erkenntniß und Überraschungen ………Wir lernen daraus es ist die „REIFE“ in uns selbst …….
        Schön das es Dich gibt ,ich pfloppse Dich innig und fühle Dich

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  3. Ja das kenn ich auch….
    Wenn man mit Worten/Argumenten nicht mehr weiterkommt, dann will man dem Gegenüber soooo weh tun. Dabei wird man dann auch furchtbar verletzend….
    Eigentlich tut`s einem dann leid, denn irgendwie wollte man das ja gar nicht……aber wenn man nicht mehr weiter weiß ???

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  4. Gross solltest Du Dich fühlen… :yes:

    Wer steht dazu?
    Wer guckt den Aggressionen ins Gesicht?
    Wer läßt sie raus?
    Wer lernt aus ihnen?

    Ein toller Schritt Richtung Heilung, den du da genommen hast, wie ich finde.

    Mir sind Aggressionen auch in 2010 begegnet und ich habe für mich ebenfalls beschlossen, Menschen die sie auslösen auf Abstand zu halten. Hier in der Eifel ist das für mich auch einfacher *smile*

    SELBSTVERANTWORTUNG ist das Schlüsselwort.

    Klopf Dir auf die Schulter!

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  5. Auch, wenn ich nicht sicher weiß, ob das zu Lesende hier in deinem Blog an mich, und wenn ja, dann auch positiv, gerichtet sei, so kann ich doch sagen, dass mir Herausforderung für dich zu sein, durchaus als Positives erschien. Immer.
    Und das, bitteschön, soll es immer bleiben.

    Und auch wenn ich gerade denken muss, dass es mir vielleicht doch ein klitzekleines Bisschen lieber gewesen sein könnte, mit einem anderen Begriff, mit einer, weniger negativ besetzten, Eigenschaft, hier in deinem Jahresendkalender gewürdigt zu werden, so habe ich doch (vielleicht gerade deswegen) Grund genug dir zu danken.

    Schließlich darf ich es auch so betrachten, von dir in einem weniger weichgespültem und somit besonderem Licht betrachtet zu werden. „Irgendwie besonders“ zu sein, (für mich nie wirklich nachvollziehbar) ist mir schließlich von Geburt an, und seither immer wieder, angedichtet worden…

    Insofern würd ich es in alle Zukunft hinein begrüßen, für dich sowohl gröbste Reibefläche als auch frisch epilierter Arsch bleiben zu dürfen.
    Womit sich dann wohl auch all´ meine Talente erschöpft hätten…
    ————

    Mir fällt gerade ein Teilzitat aus einer kleinen klassischen Geschichte ein. Damals, bei Hofe, wo das Tüchlein in den Tigerkäfig `geschwebt wurde´ …ob das der Edelmann sich denn blamiere oder zum Helden avanciere, Zitat:

    „…doch den Dank, Madame, begehr´ ich nicht.“

    Nun,
    blamierter Pinkel oder Held,
    was letztlich einzig´ zählt, war doch:
    Madame bekam ihr Tüchlein wieder.
    …und da hinein, schneuzt´ sie wohl heute noch

    Des Junkers Gruß entbiet ich Euch
    bevor ich denn von Hofe fleuch…

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    1. Nehme dich als Reibefläsche und als Arsch – wenn ich dich hier lese auch behaart, wäre mir ein Vergnügen dich zu epilieren.

      ps: wenn „Womit sich dann wohl auch all´ meine Talente erschöpft hätten…“ der Versuch war mich dazu zu bringen hier Werbung für dich zu machen ist es dir misslungen 😉

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  6. Diese Worte schrieb Charlie Chaplin
    an seinem 70. Geburtstag
    am 16. April 1959 *

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    konnte ich erkennen,
    dass emotionaler Schmerz und Leid
    nur Warnung für mich sind,
    gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
    Heute weiß ich, das nennt man
    “AUTENTHISCH-SEIN”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich verstanden,
    wie sehr es jemanden beschämt,
    ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
    obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
    noch der Mensch dazu bereit war,
    auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
    Heute weiß ich, das nennt man
    “SELBSTACHTUNG”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich aufgehört
    mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
    und konnte sehen, dass alles um mich herum
    eine Aufforderung zum Wachsen war.
    Heute weiß ich, dass nennt man
    “REIFE”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich verstanden,
    dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
    zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
    und das alles, was geschieht, richtig ist
    – von da konnte ich ruhig sein.
    Heute weiß ich, as nennt sich
    “SELBSTACHTUNG”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich aufgehört,
    mich meiner freien Zeit zu berauben
    und ich habe aufgehört,
    weiter grandiose Projekte
    für die Zukunft zu entwerfen.
    Heute mache ich nur das,
    was mir Spaß und Freude bereitet,
    was ich liebe
    und mein Herz zum Lachen bringt,
    auf meine eigene Art und Weise
    und in meinem Tempo.
    Heute weiß ich, das nennt man
    “EHRLICHKEIT”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich mich von allem befreit
    was nicht gesund für mich war,
    von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
    und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
    weg von mir selbst.
    Anfangs nannte ich das “GESUNDEN EGOISMUS”
    aber heute weiß ich, das ist “SELBSTLIEBE”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich aufgehört,
    immer recht haben zu wollen
    so habe ich mich weniger geirrt.
    Heute habe ich erkannt,
    das nennt man “EINFACH-SEIN”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich mich geweigert,
    weiter in der Vergangenheit zu leben
    und mich um meine Zukunft zu sorgen,
    jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
    wo ALLES stattfindet.
    So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
    “VOLLKOMMENHEIT”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    da erkannte ich,
    dass mich mein Denken
    armselig und krank machen kann,
    als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
    bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
    diese Verbindung nenne ich heute
    “HERZENSWEISHEIT”.

    Wir brauchen uns nicht weiter
    vor Auseinandersetzungen,
    Konflikten und Problemen
    mit uns selbst und anderen fürchten,
    denn sogar Sterne knallen
    manchmal aufeinander
    und es entstehen neue Welten.
    Heute weiß ich,
    DAS IST das Leben! ..

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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  7. Das ist ein Thema…oder besser ein Ursprung des Themas, zu dem ich mit Meinungsäußerung eher vorsichtig bin. Ich habe zwar sehr konkrete, und leider auch sehr bildhafte Vorstellungen, von Allem, was an Grausamkeit möglich ist…was ihre Ursachen und ihre Auswirkung sind, aber zum Glück habe ich keine eigenen Erfahrungen damit. Die Überzeugungskraft, die ich in eine Meinungsäußerung lege, mache ich jedoch immer an eigener Erfahrung fest.
    So weiß ich eins mit Sicherheit: Ein Mensch, der so aufwuchs und dennoch gelernt hat, nicht zurück zu schlagen und anderen zu vertrauen, außer allein sich selbst…..das muss ein besonderer Mensch sein, einer von großer, seelischer Kraft. Es muss etwas in ihm übrig geblieben sein, was nicht zu beschädigen war……und er hat vielleicht Menschen getroffen, die ihm ermöglich haben, mehr zu sehen als er selbst gelernt hatte, zu sehen. Ich schaue Dir mit Aufmerksamkeit, Zuneigung und Respekt zu, wie Du die Themen Deines Lebens zu lösen versuchst. Und habe großes Vertrauen in Dich, dass es Dir gelingt!

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  8. Das 15.Türchen stimmt mich traurig, weil ich selbst große Probleme habe, mit den Aggression Anderer umzugehen.

    Mein Vater war ein sehr aggressiver Mensch und Prügelstrafe war die einzige, die er kannte.
    Daher schwor ich mir, mich niemals so hinreißen zu lassen, das ich wissentlich jemand verletzte.

    Daraus entstand dann wohl bei mir, das VERBALE VERLETZEN, das sich jedoch mit zunehmendem Alter schnell legte.

    Leider kann man aber mit Worten oft mehr verletzen, als bekäme man einen Schlag ins Gesicht !!!

    Mein Wunsch für dieses Türchen und damit natürlich ganz speziell für Dich,
    mögest du immer den Abstand gut wählen und Menschen meiden, die dir nicht gut tun !!!

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  9. *dir viel Gespür für riskante Situationen wünsche, die dich in Bedrängnis bringen.

    „Gefühle zeigen“ … ist es nicht das, was uns „menschlich“ macht? Aggressionen gehören ebenso dazu wie Tränen der Trauer oder aus tief empfundenem Glück.

    Glücklicherweise ist mir körperliche Aggressivität bis heute erspart geblieben, doch sind mir Menschen, die sich immer und in jeder Situation „unter Kontrolle“ haben, suspekt.
    Fühle ich mich in die Enge getrieben oder wird jemand mir gegenüber laut, halte ich dagegen. Seit einigen Jahren „kippt“ allerdings meine Stimme, sobald eine bestimmte Lautstärke erreicht ist und ich muss husten … Zeit, um mir ein paar ruhigere Argumente einfallen zu lassen 😉

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  10. Aggressionen müssen manchmal entladen werden, sonst wird man krank… und du tust gut daran, dich von Menschen fernzuhalten, die dich aggressiv machen.
    Na gut, in manchen Fällen lässt es sich nicht vermeiden, da muss man öfter tief Luft holen und sich Ruhe einreden.

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  11. „Es muss etwas in ihm übrig geblieben sein, was nicht zu beschädigen war……“
    Ich konnte es nicht benennen. Doch inzwischen hat es sich etwas gesetzt und zusammen mit dem Empfinden, das Du beschreibst, wenn Du Dich mit dem Rückfall auseinander setzt, wird mir deutlich, um was es sich handelt: um SELBSTACHTUNG.
    Du bist auf dem besten Wege, ein positives Selbstbewusstsein zu entwickeln, ohne Selbstachtung geht das gar nicht. Das ist das Körnlein, das in Deinen schlimmsten Zeiten überlebt hat, – und dessen Wachstum, indem es Dir immer stärker ins Bewusstsein rückt, jetzt aktiv von Dir gefördert wird.

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    1. „Beim tätlichen Angriff ist etwas in mir kaputt gegangen. Das Gefäß meiner Selbstachtung war zersprungen und die Scherben haben mich innerlich aufgeschlitzt.“

      Ich kopierte es gerade hier hinein, dir zu sagen dass die Selbstachtung hinüber ist und stelle jetzt erst fest „das Gefäss war zersprungen“

      Danke

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