Leiden via Proust


Zu einem großen Teil ist das Leiden eine Art Notwendigkeit des Organismus um sich eines neuen beunruhigenden Zustandes bewusst zu werden, die Sensibilität diesem Zustand anzupassen.

 

Pour une grande part, la souffrance est une sorte de besoin de l’organisme de prendre conscience d’un état nouveau qui l’inquiète, de rendre la sensibilité adéquate à cet état.

 

Marcel Proust

 

6 Kommentare zu „Leiden via Proust

  1. Ich habe den Satz wieder und wieder gelesen und habe dem null Verständnis abgewinnen können. Aber ich habe auch wieder und wieder das NI im Organismus überlesen. Deshalb mußt ich nun erstmal lachen (über mich selbst versteht sich). :))

    Wenn es mir tatsächlich gelingen würde, so zu leiden wie Proust, dann wäre das super! Aber wer sieht schon das Leiden als notwendig an? Also mir fehlt in diesen Momenten manchmal diese besondere Brille des Lebens… 😉

    Aber gut, ist auch ein Stück weit ok… solange ich darin nicht verharre und hinterher die Notwendigkeit erkenne 😉

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  2. „In seiner barmherzigen Liebe hat der Vater seinen einzigen Sohn für uns hingegeben und so selbst das Leid der Menschen auf sich genommen. Das Mitleiden Gottes eröffnet bis heute auch neue Wege in der Frage nach dem Sinn des Leidens und des Bösen in der Welt.“ Gottes Heilstun zeigt sich heute also in den Taten der Liebe und wird erfahrbar durch den Nächsten.“

    Bianca Deters…Studienarbeit zum Thema Dreifaltigkeit

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